24 Tage im Advent

Letztes Jahr habe ich meinen ersten Weihnachtliteraturkalender in diesem Blog veröffentlicht. Wer mag, kann dort noch einmal hinsehen, denn ich werde mich hier nicht wiederholen. In diesem Adventskalender befinden sich natürlich ebenfalls Weihnachtsgeschichten, aber auch Wintermärchen, Auszüge aus verschiedenen Erzählungen, Dezembergedichte, Erinnerungen und weihnachtliche Rezepturen 😊. Viel Spaß beim Schmökern unter den Kalenderlinks.

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Morgenstunde (597. Blog-Notat)

Die Weihnachtspost ist raus und nun freue ich mich an den ersten eintrudelnden Erwiderungen. Kontakte irgendwie herznah zu erhalten, ist in diesen Zeiten, wichtiger denn je. Gestern haben wir zum Nikolaustag den Stollen verkostet, und: Er ist gelungen, das war die Mühe wert. Die Zutaten für die zwei kleinen Laiber haben mich rund 10 € gekostet. Für die gleiche Größe habe ich vergangenes Jahr für einen Bäckerstollen 35 € (zzgl. Versandt) bezahlt. Nur mal so nebenbei… und außerdem ist es einfach toll, die Dinge wieder selbst in die Hand zu nehmen. Der Imkergatte hat beim Kneten geholfen, was zum Gelingen eine wichtige Zutat war, und so haben wir beide beim Kosten gemeinsam einen kleinen Stolz verspürt. Der Alltag im Advent hat immer mal wieder solche Momente. Im Atelier tickt heute ein Pausenzeichen. Brauche mal Abstand, die Distanz, um die Totale – das Ganze – zu sehen… und eben PAUSE, Kerzen anzünden, ein bisschen Sinnieren. Die Nachrichten mal nicht einschalten, für ein paar Stunden… Im Hof blüht unter der Wetterstation derweil noch eine Rose, der Schnee verdeckt, was ich im Garten nicht geschafft habe, gut so, kein schlechtes Gewissen mehr…


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Adventskalender 2021

Wie auch immer gerade die Zeiten sind: Lasst Euch ein auf die Wunderzeit im Advent. Sie macht das Leben ein wenig leichter und heller. An dieser Stelle biete ich Euch einen virtuellen Adventskalender. Den Dezembertagen ist jeweils ein Link unterlegt, der zu einem Gedicht oder zu einer Geschichte aus meinem weihnachtlichen Schaffen führt.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Schmöckern,
Eure Petra

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Morgenstunde (592. Blog-Notat)

Diesen schönen Weihnachtsstern haben uns gestern zwei Herzmenschen aus Wandlitz ins Häuschen getragen. Nein, sie hatten nicht meine Absage des Adventsgeschehen auf dem Hof überlesen, sondern sich gesagt, alleine können wir ja kommen und bringen einfach Glühwein in der Thermoskanne mit. Wir zwei schauten von der Mittagsruhe noch einigermaßen verschlafen aus der Wäsche. Aber das Kichern begann, als die beiden sogar eigene Glühweintassen auspackten. So unter dem Motto: Weiß ja grade keiner so ganz genau, welche Regeln gelten und welcher Verhaltenskodex im Hause herrscht. Aber gut so, denn ich hatte erst gar keinen Glühwein im Hause, weil die Woche so leise verlief, dass ich dachte, bis Neujahr kommt eh keiner mehr… Ein Hauch von Advent schlich sich mit dem Pärchen ins Haus: bei Kerzenlicht Plätzchen verkosten und ein bisschen schnattern über die Zeit. Zwei Bücher nahmen sie mit aus dem Atelier und ihr geschenkter Stern wird nun in meine vorweihnachtliche Zeit leuchten. Habt Dank dafür!

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Lyrik-Krümel

Licht und himmelweit

Du kahle, schöne
Winterzeit,
sei mir willkommen!
Licht sind die Blicke
und himmelweit.
Glasklar die Luft
und schneidend der Wind,
Nehmt Abschied,
etwas Neues beginnt.

© Text & Zeichnung: Petra Elsner

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Morgenstunde (578. Blog-Notat)

Heute ist Blättertag. Unsere Straßenlinde hat abgeworfen, das wird einen goldenen Kompostberg geben, mal sehen, was ich schaffe. Nachmittags werde ich weiterschreiben. Der Liebste ist wieder zu seinen Eltern gefahren, die Strecke über Dresden bis Aue ist baustellengespickt, da wird er fünf Stunden brauchen, wenn’s reicht. Gestern haben wir die Kapper Ausstellung abgehängt, womit der herbstliche Rückzug der großen Bilder beginnt. In den ersten Novembertagen werden wir den Bilderspeicher schließen und den Treppenaufgang isolierend abdecken. Bis April… Aber egal. Im Winterhalbjahr kommen eh weniger Menschen ins Atelier und jene, die sich aufmachen, wollen die Büchergeschichten und Illus sehen, dazu Tee oder Kaffee trinken und plaudern. Wie es ausschaut, trauen sich die Veranstalter noch nicht Weihnachtslesungen zu planen, ich muss offenbar kurzfristig reagieren. Wenn nicht, dann nicht. Es wäre das zweite Mal, dass meine Weihnachtsgeschichten unberührt in den Mappen schlafen. Irgendwie irritiert das eine Weihnachtsfrau schon. Auf jeden Fall werde ich versuchen (wenn man uns lässt), am 1. Advent am Hof-Feuer stündlich (14:15 Uhr, 15:15 Uhr) eine Weihnachtsgeschichte zu lesen und danach zum Weihnachtseinkauf bitten, für geladene Gäste, damit die Aktion klein bleibt.
Nun denn, hab ein herbstfrohes Wochenende und genießt die letzten warmen Sonnenstunden!

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Morgenstunde (249. Blog-Notat)

Atelierfenster

Advent auf dem Hof. Ich freu’ mich. Es ist angerichtet – fast. Nachbar Jürgen hat uns eben noch knochentrockenes Holz spendiert, bei dem tropfenden Hochnebel wird das hilfreich sein, ein helles Feuer zu entfachen. Um 14 Uhr schließen wird das Tor auf. Wie es war, erzähle ich morgen, jetzt gibt es nur ein paar passende Impressionen zu den Adventslichtern in den Fenstern. Genießt diese Zeit!

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Advent

Von den Sternen weht ein Zauber
den Advent vor Hof und Tür.
Leise – nur als ein Gespür.
Nähr‘ es mit Düften, Licht und Liedern,
dann singt die Zeit von Ankunft und Geburt.

 

© Text & Zeichnung: Petra Elsner
12. Dezember 2018

 

 

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Morgenstunde (126. Blog-Notat)

Advent:
Was war das für eine dicke Woche! Während wir wieder im Erzgebirge waren kam das Glasdach. Vor- und nachher hieß es: Baustellenbereinigung. Schnauf. Zeitgleich begann das Schmücken für die Adventszeit, gestern Abend stand und hing alles, gespeist aus Erzgebirgischen und Böhmischen Vorlieben und Vorleben. Der Bergmann stammt beispielsweise vom Urgroßvater des Imkergatten, die Schwibbögen sind Laubsägearbeiten seines Vaters, die weißen Hänger am Adventsstrauß feine Klöppelarbeit seiner Mutter, das Plätzchenrezept stammt von meiner Böhmischen Sippe… so versammeln sich im Dezember die Geschicklichkeiten und familiären Festtraditionen, die zugleich jener erinnern, die uns nahe sind oder waren. Das bedeutet mir inzwischen viel und hilft mir, nicht im allgemeinen Kaufrausch zu versinken. Jedes Jahr eine neue Weihnachtsdeko? Was für ein Wahnsinn und wie bedeutungsleer.
Habt alle miteinander eine wunderfeine Adventszeit und macht Euch glücklich!

Und wer noch ein passendes Adventsgeschichte sucht, der klicke einfach auf diesen Link.

    

     

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Leckereien im Advent

Weil man vorzeiten den Weihnachtsstollen erst zu den Weihnachtsfeiertagen anschneiden durfte, gab es beim Stollenbacken ein leckeres Nebenprodukt, das schon in der Adventszeit warm auf die Kuchenteller kam: Der Stollenkuchen gebacken auf einem Blech.

Zutaten

700 gMehl
250 mlMilch
2 Würfelfrische Hefe – gesamt 80 g
180 gZucker
250 gButter
1 TLSalz
100 gOrangeat
100 gZitronat
Kardamom
Zitronenabrieb von einer
ganzen Zitrone
200 gRosinen – 4 Tage in Rum
eingelegt
200 gfrisch gehackte Mandeln
10 Tropfen
Bittermandel-Aroma
Butter zum Bestreichen und
Zucker

Die Zubereitung

Die Milch leicht erwärmen und die Hefe hineinbröckeln, etwas Zucker zugeben und die Hefe auflösen.

Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine große Mulde hineindrücken, den restlichen Zucker und die Hefemilch hineingießen, mit etwas Mehl breiig verrühren und diesen Vorteig etwa 15 min gehen lassen.

Orangeat und Zitronat möglichst klein hacken, die Mandeln in nicht zu kleine Stücke hacken. Den Kardamomsamen aus den Kapseln lösen und mahlen oder mörsern. Die Zitronenschale abreiben.

In die Schüssel mit dem gegangenen Vorteig jetzt Salz und die Gewürze geben, alles gut verkneten bis der Teig leicht Blasen wirft und sich komplett vom Schüsselrand löst. Dann Mandeln und die abgetropften Rosinen dazu geben und den Teig jetzt nochmals mindestens 10 min kneten. Der Teig wird recht kompakt. Den Teig abdecken und an einem warmen Platz mindestens 90 min gehen lassen

Ein Blech mit Butter fetten und den Teig jetzt gleichmäßig darauf ausrollen, mit einem Kochlöffelstiel über die gesamte Fläche Vertiefungen in den Teig drücken. In den ungeheizten Backofen schieben und die Temperatur auf 180°C stellen.Den Kuchen jetzt ca. 50 min backen, er soll eher hellbraun und nicht zu trocken werden.

Nach dem Backen den Kuchen mit zerlassener Butter bestreichen und mit Zucker bestreuen.

Im Gegensatz zum Stollen ist das ein Kuchen für den Sofort-Verzehr, er lässt sich gut einfrieren und wieder wärmen.

Kartoffel-oder Stollenkuchen

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