Morgenstunde (503. Blog-Notat)

Die Ausstellung „Schorfheider Bilderwelten“ hängt.  Sonntag, 16 Uhr, wird sie eröffnet, für die Lesung trainiere ich jeden Abend ein bisschen. Als wir gestern vom Hängen zurückkamen, lag ein schweres Paket vor dem verschlossenen Hoftor. Offenbar wars dem Postboten zu schwer, zu heiß, es zum Nachbarn zu hieven. Aber es hat ja nicht geregnet und so ist dem Schätzchen nichts passiert. Drin war das druckfrische Cartoon-Büchlein (siehe oben im Fenster) und echt, der Druck ist super gelungen. Es ist etwas für meine Schräge-Vögel-Sammler, die nicht die Kalender aus 2020/2021 haben. Der Nachklang in anderer Form bewahrt gewissermaßen, was sonst zum Jahreswechsel in der Tonne landet. Im Übrigen werde ich keine Kalender mehr machen. Es ist zu viel Arbeit für zu wenig Einnahmen. Solln’s andere wagen.  Das Cartoon-Büchlein mit Sprüchen (vom Verlag) versteht sich als Geschenkbuch und ist für 15 € zu haben.

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Morgenstunde (502. Blog-Notat)

Nun also doch, die Musikalische Lesung, nebst Ausstellungseröffnung kann am Sonntag steigen, wer also Lust und Muße hat kann gerne dazukommen. Es ist mein erster öffentliche Auftritt seit Ende September 2020. Bin gespannt, was daraus das Lampenfieber macht… Kirchen sind ja nicht der ideale Ausstellungsplatz, aber eine Möglichkeit Bilder zu zeigen. Die Brandenburger Weite hat leider nur recht wenige Galerien zu bieten und viele, die sich da mitzählen lassen, sind im Grunde nur Offene Ateliers, die lediglich sich selbst präsentieren, wie auch mein Bilderspeicher.  Man macht eben aus der Not eine Tugend. Insofern ist es schön und bereichernd, dass es kulturfördernde Kirchgemeinden gibt. Die Dorfkirche Kappe hat sich vornehmlich mit ihren Sonntags-Konzerten einen Namen gemacht. Donnerstagnachmittag werden wir, dem Ort angepasst, die Bilder hängen, sie bleiben dort den ganzen Sommer.

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Morgenstunde (501. Blog-Notat)

Der Blumenmond zur Margeritenzeit.

Im Blumenmond wildern die Margeriten, ich mag sie nicht abmähen – wofür? Der Ort kleiner Gartenlesungen ruht das zweite Jahr still, abgesehen vom Vogelkonzert. Bei schwülen 28 Grad ging am Wochenende alles langsamer. Ein Kreuz für die Wildrosen mussten wir allerdings aufstellen, damit sie nicht unter ihrer Last brechen. Schön war es die ersten Radieschen zu ernten, aber selbst zum Grillen waren wir einfach zu matt. Als ich jung war, blühte ich bei solchen Temperaturen richtig auf, das ist längst anders geworden, heute bevorzuge ich bei Hitze Schattenplätze. Es wird eben alles anders im Alter und es gibt so Tage, da frage ich mich, was ich der Welt noch zu sagen habe. Ein Zweifel nagt, fällt meine Art zu denken nicht langsam aus der Zeit? Wer weiß, kann sein. Aber ich kann es nicht wirklich lange lassen, muss Geschichten schreiben. Andere Reisen…

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Morgenstunde (500. Blog-Notat)

Das Rot tanzt….

Moin – zum 500. Male. Es war eine Werkelwoche, diverse Büro-Baustellen sind nun erledigt. Konnte zum Vertrag „Das Nebeltor“ verhandeln, Bücher nachordern, Kopiertantiemen anmelden … Nun kann ich aufatmen, die Pflicht liegt hinter mir. Das Wochenende wird Gartenzeit sein.
Das Rot tanzt wieder durch die Landschaft, doch die erste Mohnblüte im Garten lebte nur einen Moment, ein ruppiger Wind zerriss sie, kaum dass sie sich geöffnet hatte, wie schade. Aber ich habe letzten Herbst in allen Gartenwinkeln Samen verteilt, nun bin ich gespannt, welche Orte zur Blüte kommen werden und wozu mich die Zarten inspirieren. Es braucht Inputs nach der Corona-Dürre. Immerhin kam gestern spontan mit dem Frühsommer der erste Atelierbesucher aus Bebersee zum Bücherkauf. Dabei erfuhr ich, dass die AG Historische Dorfkerne wieder Kultur plant und mich einbeziehen wird. Sehr schön…

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Morgenstunde (499. Blog-Notat)

Es gibt jetzt ein Rankgerüst am Hochbeet für die Minigurken. Bin gespannt, ob sie es annehmen, bisher habe ich die Ranken einfach vom Hochbeet auf die Wiese geleitet. Also mal sehen, was sich als besser erweist. Die Sonne brennt heute schon kräftig, so dass ich mich sehr bald wieder ins Atelier verdrückte. Dort habe ich mich endlich mit den Meldungen für die Verwertungsgesellschaft Bildkunst für 2020 befasst. Das wird immer weniger, weil ich kaum noch für die Presse arbeite und das Schräge-Vögel-Buch-Projekt sich ins nächste Jahr schlich, so werden die Kopier-Erlöse schmal ausfallen, was für ein Pandemie-Jahr auch nicht verwunderlich ist. Gerne mache ich diesen Meldekram nicht, zumal sich gerade wieder die Plattform mit neuen Modalitäten und anderem Outfit zeigt. Da muss frau sich erst mal reinfuchsen. Der Nachmittag wird einem Freundschaftsdienst gehören. Der Liebste wird Galerie-Schienen montieren und ich kann mal alle Viere grade sein lassen und mit der Gastgeberin quatschen. Ein arbeitsloser Nachmittag in Berlin also…

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Morgenstunde (498. Blog-Notat)

Ob ich dieses Jahr Kürbisse auf dem Kompostbeet haben werden, fraglich. Die Pflanzen werden immer wieder vom Dachs umgerüsselt, eine hat heute Nacht den Geist aufgegeben. Hab es gerichtet und Ersatzsamen gesteckt, aber das Tier wird weiter seinen neuen Gewohnheiten nachgehen…

Die Nummer 1 der neuen Künstlerhefte „Auf einem Schwaden in die Märchenzeit“ habe ich gerade zum Briefkasten getragen, R.G. wird sich freuen, er hat alle 1en gesammelt. Jetzt baue ich weiter und kann dabei meine Gedanken laufen lassen und vielleicht finden sich dabei neue Bilder für Worte…

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Morgenstunde (497. Blog-Notat)

Das Layout zum 10. Titel in der handgebauten Reihe “Kurtschlager Edition”.

Gestern Abend waren die ersten drei Exemplare zu „Auf dem Schwaden in die Märchenzeit“ fertig gebunden und in Cellophan getütet. Den ganzen Nachmittag hatte ich über dem Layout des Jahres 2021 gebrütet, gerechnet, Teilinhalte verworfen, Zeilen gezählt und JA (!), es gelang alles im ersten Finale. Das ist besonders, denn bisher musste ich immer ein zweites Mal beginnen, weil ich irgendeinen Denkfehler drin hatte… Damit ist der zehnte Titel in der Kurtschlager Edition komponiert und kann jetzt nach und nach von Hand gefertigt werden. Er enthält die Märchen Der siebente Fisch, Der Dunkelgnom und der Regenmann. Alles Texte und Zeichnungen aus dem letzten Herbst, die jetzt eine besondere Form bekommen haben. Ich verkaufe diese Teile für das Stück 7 € aus dem Atelier heraus, aber zugleich sind sie auch meine Mitbringsel zu Besuchen oder Beigaben zur Weihnachtspost, so wie der Imkergatte gerne auch mal den Freunden ein Glas Honig spendiert.
Wünsche Euch sonnigen Sonntag noch!

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Morgenstunde (496. Blog-Notat)

Den ganzen Vormittag in Ordnern und Werklisten die Titel zusammengesucht, die für die Kapper Ausstellung vorgesehen sind. Die versteckten sich zwischen der Fülle der Jahre 2008 bis 2020. Da kannste suchen, denn so eine Bilderzyklus versiegt manchmal, wird Jahre später wieder aufgegriffen, erweitert…, manches wurde verkauft, will für die nächste Ausstellung ersetzt werden, usw. Aus mir wäre jedenfalls kein guter Buchhalter geworden… mühselig, aber jetzt habe ich alles beieinander… Darüber hinaus ist „Der Tanz der Kraniche“ fertig geworden, damit sollte die Stubenhockerei endlich zur Neige kommen und sonniges Wetter aufziehen, möglichst gleich, das Leben draußen will wachsen… Habt ein entspanntes Wochenende alle miteinander!

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Morgenstunde (495. Blog-Notat)

Was für ein grüner November! Mit der Winterjacke durch den Garten. Alles schlottert dort und die Blüten wollen sich nicht öffnen. Wenn die Wärme kommt, wird die Pracht explodieren… Wonne im Mai gab es wenig. Und alles andere hockt auch noch in den Startlöchern. Am 10. Juni werden wir auf jeden Fall die Ausstellung „Schorfheider Bilderwelten“ aufbauen. Sie soll für die Saison 2021 der Kapper Sonntags-Konzerte in der Dorfkirche zu sehen sein. Auf Wunsch der Kuratorin zeige ich dort vornehmlich meine verwunschenen Baumgestalten aus den ersten Jahren unserer Ankunft in der Schorfheide. Es sind märchenhafte Waldfantasien. Ob die Eröffnung und die Musikalische Lesung am 13. Juni zugelassen wird, wissen wir noch nicht. Es ist ein seltsamer Zustand. Alles ist vorbereitet, aber die Stimmung verhalten gedeckelt. Lange schon.

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