Morgenstunde (685. Blog-Notat)

Nun ist sie fertig, die Bilderfahne „SINNESWANDEL“. In der Galerie seht Ihr nocheinmal genauer die Details.  Fehlen nur noch zwei Bohrungen in der Aluminium-Schiene am oberen Rand, dann kann sie aufgehängt werden. 14 Tage Arbeit stecken drin und ich bin jetzt innerlich ganz ruhig, denn ich konnte mir von den Wirren der Zeit „ein Bild machen“. Das macht die Dinge nicht besser, aber es erdet.
Der Imkergatte hält derweil wieder klebrige Verrichtungen für mich vor, das erdet auch 😊. Habt ein schönes Wochenende allerseits!

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Morgenstunde (682. Blog-Notat)

Die Bilderfahne ist um das nächste Teil gewachsen, nun brauche ich eine Denkpause, will eine Form/Symbolik für „Spirit“ finden. Nicht religiös, wenn möglich. Dazu muss ich Scribbeln und Sinnieren. Nachdenken kann man auch beim Beschaffen. Der Hitze wegen, unternehmen wir heute schon den Wocheneinkauf. Aber so ganz entfliehen könnten wir den Temperaturen dann doch nicht: Mittwoch müssen wir nach Berlin in die Charité, mich graust’s…

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Kleine Spachtelei

Zeitschatten 4 , Acryl auf Karton, 2018

“Zeitschatten” nenne ich diese schemenhaften Gestalten in der Landschaft… Die Erfindung dieses Titelwortes führte mich zu schattenartigen Bildgestalten – erst einmal im kleineren Format. Sie gehören zu meinen Arbeitsthema “Funken der Seele”. “Zeitschatten” tauchen auch in meiner neuen Schreibarbeit “Milchmond” auf – als Schattenwesen auf der Moosbank …

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Milchmond (31)

Öffentliche Winterschreibarbeit zu “Milchmond”, der Kriminalgeschichte von Petra Elsner.

… „Sie werden sich schon finden“, unkte der große Schatten in die Schneeweihnacht, „ganz bestimmt.“ Während die Alleinstehenden in der Wirtschaft miteinander tanzten, erschienen die Nachtschatten wieder unter den Sternen und sprachen über das große Zeitvergehen. Eine schmale, dritte Gestalt hatte sich zu ihnen gesellt. Die seufzte: „Ganz schön dunkel bei Euch.“
Der Große raunte warmherzig: „Du wirst Dich daran gewöhnen müssen, denn die Ewigkeit ist lang. In ihr begleiten wir unsere Sippe als Zeitschatten. Ab und an flüstern wir ihnen Botschaften in ihre Träume, ansonsten bewachen wir den Lauf der Zeit.“
„Deshalb sind wir hier, um unsere Liebsten zu beschützen“, fragte der neue Schatten überrascht.
Der Kleine nickte und murmelte bedächtig: „Die Lust der Menschen nach immer größerer Beschleunigung hat uns in das monumentale Jetzt getrieben. Auf immer, denn es lebt kaum noch jemand in diesem klaren Moment. Ruhelos jagen sich die Leute bis in die Erschöpfung. Der Erschöpfte aber hat keine Empathie, keinen Weitblick, ist verführbar. Er braucht unseren Beistand.“
Nebelschleier flossen um die erdigen Füße der Moosgestalten, die verschwanden als aus dem Dorfkrug ein Paar in die Nacht trat….

© Petra Elsner
März 2018

Hinweis zum Urheberrecht:

Der Text darf ohne Angabe des Urhebers nicht weiterverwendet oder kopiert werden. Auch das Zitieren von Textstellen bei Veranstaltungen bedarf meiner Genehmigung.
Alle in dieser Kriminalgeschichte vorkommenden Namen, Personen, Organisationen, Orte sind erfunden oder werden rein fiktiv benutzt. Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Geschehnissen, Orten oder Personen, lebend oder tot, sind nicht beabsichtigt und rein zufällig.

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Kleine Spachteleien zur Nacht

Zeitschatten, 17 x 12, Acryl auf Karton, 2016
Zeitschatten, 17 x 12, Acryl auf Karton, 2016

“Zeitschatten” nenne ich diese Gestalten in der Landschaft… Die Erfindung dieses Titelwortes führte mich zu diesen Bildgestalten – Erst mal im kleineren Format.
Sie gehören zu meinen Arbeitsthema “Funken der Seele”.

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