Morgenstunde (920. Blog-Notat)

Am 14. März 2024 wäre der Humorzeichner Erich Schmitt 100 Jahre alt geworden. Ihn zu ehren, bat mich der Cartoon-Lobbyist Thomas Möller vom “Mosaik und Comic-Club in Neubrandenburg” ein Glückwunschblatt beizusteuern. Er will zu diesem Jubiläum ein Buch herausgeben und eine Ausstellung in Berlin als Hommage organisieren.
Solche Projekte hat er in der Vergangenheit auch für andere DDR-Zeichner übernommen. Da muss man einfach mitmachen. Habe dafür meinen Schräge-Vogel-Luftikus aktiviert und einen Tag lang gezeichnet…
Die Ausstellung ist ab 14.03.24 in der Breite Str. 49, 13187 Berlin im “Café Impuls” geplant. Ich werde nur mit dem Blatt dabei sein, nicht selbst.

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Morgenstunde (823. Blog-Notat)

Rasenmäherwetter. Doch bevor das Gras getrocknet und die Luftfeuchte annehmbarer ist, kam es zu dieser morgendlichen Spachtelei, die ich „Freies Goldrauschen“ nenne. Der Probegang durch den Garten sagte mir: schweres Atmen heute. Mal sehen, was wird oder auch nicht…

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Morgenstunde (795. Blog-Notat)

Das ganze Winterhalbjahr war der Bilderspeicher leer, die Treppe zu ihm abgedeckt und die Tür zum Kaltdach geöffnet, damit der Raum gut belüftet wird. Nun ist er wieder eingerichtet und hat am 1. Mai Saisonstart. Bildergucker können auf gut Glück kommen, schauen und vielleicht auch staunen, dass das alles aus einer Hand kommt. Besser ist’s jedoch, man kündigt sich telefonisch (039883-48913) an, denn natürlich sind auch wir gelegentlich unterwegs. Neben den größeren Bildern, kann man sich im Atelier umsehen, hier wird gezeichnet und gedichtet. Man kann mitunter miterleben, wie die Dinge wachsen. Wenn alles klappt, wird es übrigens zum Ende diesen Jahres ein neues Märchenbuch geben… Ja, und natürlich kann, wer möchte, auch ausschließlich den Imker besuchen und seinen Honig verkosten.
Wir freuen uns auf Sie und auf Euch
im Kunst- und Honighäuschen.

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Morgenstunde (404. Blog-Notat)

Regenwetter – Malzeit. Das Thema: Wasserland, ein Stilmix. Wieder einmal sind meine Glücksvögel mit dabei und das Kokopelli, der Flöte spielende Regenmacher. Diese Figur aus der indianischen Mystik ist hab Gott und halb Schelm, ein Wandelwesen. Nach einer überlieferten Pueblo-Legende bringt dieser Minnesänger einen prallen Sack voll Lieder und die Babys, ist also ein Fruchtbarkeitssymbol. Letzen Sommer hab ich so eine kleine Zeichnung auf Stoff an meine Gartenhex in das Wetter gehängt, hoffnungsvoll. Ob der Naturzauber nun etwas brachte oder nicht, sei dahingestellt, aber Fakt ist, es war nicht ganz so dürr wie im Vorjahr 😊. Ich mag den kleinen Regenmacher.

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Virtuelle Kunstausstellung – virtual art exhibition (30)

Retrospektive 1995 bis 2020

Abstrakte Mystik – JASPIS
Das Jaspisrot,
das heilige Rot, in dem das Gold nur noch blitzt. Da bin ich augenblicklich angelangt. Es geht mir um eine harmonische Ausstrahlung. Dieser Bilderblock aus Klein- und Kleinstformaten zeigt, wo ich in meiner Bilderreise angekommen bin. Mit diesem Stand der Dinge endet mein alternativer Ausstellungs-Auftritt im Corona-Jahr 2020. Es ist nicht das Ende der Reise…

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Virtuelle Kunstausstellung – virtual art exhibition (29)

Retrospektive 1995 bis 2020

Die gold-roten Sujets
Die Farbe Gold steht für mich für den inneren Glanz der Seele. Sie umspielt das Höchste aller Nuancen des Lebens und das Leuchten des Geistes im Diesseits und im ewigen Jenseits. Mein Goldrauschen im Bild meint das Magische und die transzendente Faszination des Lichts als Lebensquell. Ich hab mich lange nicht gewagt, Gold dominant einzusetzen, aber jetzt im Ältersein scheint mir, darf ich alle Grenzen überschreiten und muss gar nichts mehr befürchten. Ja, nach dem Jugendstil war die Farbe Gold verpönt, doch längst benutzen etliche zeitgenössische Künstler wieder diese sakrale Farbe, beispielsweise Peter Murphy oder Gerhard Richter. Ich bin sehr gespannt, wohin mich dieses Goldrauschen noch führen wird. Zunächst aber zog das Gold ein heiliges Rot auf die Fläche….

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Virtuelle Kunstausstellung – virtual art exhibition (28)

Retrospektive 1995 bis 2020

Die gold-roten Sujets
Ein Goldrauschen hauchte der Jahreszeit die Krönung ein und inspirierte mich neu. Herbst 2018. Mir juckte es schon seit Monaten in den Fingern mit der Farbe Gold zu experimentieren und ich begann dem Reiz nachzugeben… Zunächst mit kleinformatigen, abstrakten Spachtelarbeiten. Dem folgten zwei aufwendige Kraftbanner, allein die Ewigkeitsspirale darauf verschlang drei Tage – ein echtes Geduldsspiel im Juli 2019.  Nach einer weiteren Bilderfahne „Goldrauschen 2“ war es genug, denn diese gestreckten Formate (83 x 200 bzw. 42 cm x 200) verlangen Turmbauten-Konzepte, die mir zu kopflastig wurden. Nun denn, als Experiment waren diese Bilderfahnen O.K., ich musste sie nicht weiterverfolgen. Damit war aber nicht die Farbe Gold gemeint, dieses Leuchten reizte mich weiter, aber in anderen, kleineren, endgültig abstrakten Formaten.

Petra Elsner: Bilderfahne GOLDRAUSCHEN I, 82 x 200, Acryl auf Gewebe, 2019

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