Morgenstunde (685. Blog-Notat)

Nun ist sie fertig, die Bilderfahne „SINNESWANDEL“. In der Galerie seht Ihr nocheinmal genauer die Details.  Fehlen nur noch zwei Bohrungen in der Aluminium-Schiene am oberen Rand, dann kann sie aufgehängt werden. 14 Tage Arbeit stecken drin und ich bin jetzt innerlich ganz ruhig, denn ich konnte mir von den Wirren der Zeit „ein Bild machen“. Das macht die Dinge nicht besser, aber es erdet.
Der Imkergatte hält derweil wieder klebrige Verrichtungen für mich vor, das erdet auch 😊. Habt ein schönes Wochenende allerseits!

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Morgenstunde (600. Blog-Notat)

So langsam tröpfelt Weihnachtspost ins Haus. Mein Schriftstellerfreund Ecki hat mir sein neustes Werk vermacht (Freude, ich hab Lesefutter!!!) und zwei Herzmenschen namens Sabine schrieben mir zurück (wie schön!) und riefen nicht schlechterdings mal kurz oder lang durch… Ich bin gespannt, was morgen der Briefkasten spendiert.
Dieser 2. Sinnsucher (oben im Bild) ist gestern entstanden. Das Thema – die Suche nach dem Sinn – liegt wohl auf der Hand. Der Antrieb nach menschlicher Erkenntnissuche ist ja uralt und treibt mich immer mal wieder um, vor allem, wenn die Zeit ihren Sinn zu verlieren scheint. Meine Sinnsucher sind helle und dunkle Schattengestalten, keine Zeitschatten, sondern Bewusstseinsschatten, das Unterbewusste eben…
Habt alle einen schönen 4. Advent!

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Morgenstunde (599. Blog-Notat)

Am Wochenende war die Adventszeit mal wieder so, wie sie sein kann: Klitzekleine Kaffeerunden, zu der jeder/jede eigene Knuspergaben zur gemütlichen Plauderzeit beisteuerte. Viel zu selten ist es in der C-Zeit so und ja, leider beherrscht das C-Thema auch hier wieder alles und jedes. Wir sehen erschrocken die Folgen und da meine ich nicht die vielen schlimmen Infektionen, sondern die psychische Verfasstheit. Die ersten Mitmenschen zerspringen in diesem Daueralarm.  Permanente Panikmache kann nicht der richtige Weg aus der Pandemie sein, zumal niemand wirklich weiß, über welchen vor uns liegenden Zeitraum wir hier sprechen. Gewiss können wir diese Pandemie nicht mit Pest oder Cholera vergleichen, denn die Wissenschaft ist weiter, aber daher können wir ahnen, es wird dauern… Ach, ich will mich heute Morgen nicht schon wieder daran festbeißen…

Also arbeite ich, wie immer, still vor mich hin und in den Pausen entstehen das Fest vorbereitende Kleinigkeiten wie diese hier: Gewürzeier – für den Fall, es kommen überraschend Gäste und man/frau braucht einen schnellen, herzhaften Snack. Das Rezept findet Ihr unten, weil es auch eine gute Variante für die kurzweilige Haltbarmachung überzähliger Eier ist. Und natürlich ist der Essig-Sud von seinen Ingredienzien her auch variabel und die Mengen auch.

Die Ingredienzien für 30 Gewürz-Eier:
1 Flasche Tafelessig 1 zu 1 verdünnt mit Wasser, ½ Wasserglas Wallnussessig, ½ Wasserglas Himbeeressig, ½ Wasserglas Balsamicoessig, 2 Lorbeerblätter, 5 Piment, 5 Schalotten, 2 cm Ingwer in dünnen Scheiben, 10 Nelken, Knoblauch, etwa 3 Esslöffel Zucker zum Sud aufkochen und durchseihen. Nach dem Erkalten über die hart gekochten, gepellten Eier gießen, und das große Glasgefäß luftdicht verschließen.

Zwei Tage kühl stellen, dann ist die Außenhaut der Eier schkoladenbraun und man kann sie auf den Tisch bringen. Mit etwas Senf und saurer Gurke als Snack als Appetithappen. 14 Tage sind die Gewürzeier im Kühlschrank haltbar.

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