Zwei Buchpremieren am 15. November

Da jetzt die Presseinfo des Verlages raus ist, kann ich hier einen Auszug aus dem Veranstaltungsprogramm der Verlagsbuchhandlung Ehm Welk in Angermünde
am 15. November 2014, vorstellen. Vielleicht hat ja eine/r Lust, in die Rosenstraße 3 zu kommen:

10.30 – 11.00 Uhr – Buchpremiere, Lesung, Signierstunde –
Petra Elsner: Stumme Gänse. Eine uckermärkische Kriminalgeschichte
Der erste Regionalkrimi zum Kochen und Genießen!

Cover
Cover

Hardcover, 14,8 x 21,0 cm, mit zahlreichen, wunderbaren Illustrationen von Petra Elsner, ISBN 978-3-943487-18-3, Ladenpreis: ca. 19,99 €, Verlagsbuchhandlung Ehm Welk
Erscheinungstermin/Erstverkaufstag: 15.11.2014

Der regionale Gänsekrimi der ganz besonderen Art, bei dem es sich um ein neue Produktidee auf dem deutschen Buchmarkt handelt, enthält zudem die besten Rezepte zur schmackhaften Zubereitung des beliebtesten Federviehs zum Fest. Chefköche aus der Uckermark verraten Ihre Lieblingsrezepte und wie der Festtagsbraten sicher gelingt. Mehr wollen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten.
Inhalt
Langsam geht es in der Uckermark auf Weihnachten und damit auf „die Zeit der Gänse und Gänsebraten“ zu. Da stört die ländlich-friedliche Idylle ein groß angelegter Gänseklau auf den Gänsehöfen, die Ganter werden geköpft bei ihren Besitzern zurückgelassen. Die Gänsehalter, deren Weihnachtsgeschäft, für viele ein wichtiger Zuverdienst nach der mühsamen Aufzucht der Gänse, zu platzen droht, sind verärgert. Doch warum hat niemand etwas gemerkt? Gibt es auch schweigsame Gänse? Eine spezielle Züchtung? Paula Fink, Kommissarin bei der Kripo Prenzlau, steht vor ihrem seltsamsten Fall. Und die Zeit drängt. Wo zwischen Templin und Angermünde stecken die Tiere? In der winterlichen Uckermark beginnt eine spannende und nervenaufreibende Spurensuche, die bis nach Berlin führt…
Die Autorin
Die  Malerin, Autorin und Journalistin Petra Elsner wurde 1953 in Wildau (Mark) geboren. Sie arbeitete in den 70er-Jahren in Berlin als Schrift- und Grafikmalerin, später als Werberedakteurin und schreibende Redakteurin im Verlag Junge Welt. 1972 erblickte ihr Sohn Jan das Licht der Welt. Petra Elsner studierte einige Semester Philosophie, wechselte dann ins Fach Journalistik, das sie 1989 in Leipzig absolvierte. 1992 wandte sie sich intensiv der Belletristik und Malerei zu und ist seit 1994 freiberuflich im Wechselspiel der künstlerischen Genres unterwegs. Magisch angezogen folgte Petra Elsner 2008 dem Lockruf der Schorfheide, die sie seither vielseitig inspiriert. Alle Informationen zur Künstlerin und zum künstlerischen Werk finden Sie unter: www.atelier-elsner.de.
Tipp:
Für alle Liebhaber traditioneller, stimmungsvoller Weihnachtsmärkte empfehlen wir unbedingt einen Besuch auf dem Angermünder Gänse-Weihnachtsmarkt (4.-7.12.2014, Markplatz Angermünde). Alle Informationen erhalten Sie unter: http://www.angermuende-tourismus.de oder persönlich beim Team der Tourismus-Information 03331/297660.

11.30 – 12.00 Uhr – Buchpremiere, Lesung, Signierstunde –

Petra Elsner: Der Schatz der Baumriesen. Das Herz der Welt schlägt in der Uckermark -. Eine regional-zauberhafte Lesung für Groß und Klein (für Menschen ab 6 Jahre verständlich). Auf jedes Kind bis 14 Jahre wartet außerdem eine tolle Überraschung.

Cover
Cover

Hardcover, 14,8 x 21,0 cm, mit zahlreichen, wunderbaren Illustrationen von Petra Elsner, ISBN 978-3-943487-46-6, Ladenpreis:  14,99 €, Verlagsbuchhandlung Ehm Welk
Erscheinungstermin/Erstverkaufstag: 15.11.2014

Inhalt
Die Uckermark ist eine traumhaft schöne, geheimnisvolle Geschichtenlandschaft, eine Quelle für das Leben an sich und die Fantasie.Als die Gletscher schmolzen, schufen ihr Wasser und die ewigen Winde eine einzigartige Landschaft. Fruchtbar im Norden, sandig im Süden. Einige Millionen Jahre lang war es still in dem Land, das man heute Uckermark nennt. Nirgendwo sonst schmiegen sich ebene Sander, hügelige Endmoränen und seenreiche Grundmoränen so eng aneinander als würden sie sich tuschelnd Geschichten erzählen. Denn aus dem Fluss des eiszeitlichen Geschenks perlen sie, die alten und neuen Legenden. Hier, in den unendlich weiten Wäldern der Uckermark, liegt das Land der Baumriesen. Es birgt einen einzigartigen Schatz – die Wiege des Gleichgewichts der Welt. Doch alles Gegebene wird brüchig, wenn das natürliche Gleichgewicht der vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde aus den Angeln bricht.

In einem klirrenden Sturm raubt die Winterhexe Gora den Schatz des Gleichgewichts der Welt aus dem Land der Baumriesen. Nun kämpfen die Elemente um die Macht und gefährden damit alles Leben. Ein mutiger Läufer ist auf dem Weg, um das Unheil abzuwenden.

(In a clanking storm the Winter Witch Gora robbed the treasury of the balance of the world from the land of giant trees. Now the elements fighting for power, thus endangering all life. A courageous runner is on the way to avert the disaster.)

 

Buchpremieren am 15. November 2014

… so, geschafft, sechs Tage ist es her, dass meine Verlegerinnen eine Idee aus dem Ärmel zauberten, die man nur sportlich nehmen konnte, aber es ist vollbracht. Eben hab ich die 11 neue Zeichnungen  in die Post gegeben, bis zur Premiere ist’s nicht mehr lang. Chaos kann auch schön sein … 🙂 Was da am 15. November in der Angermünder Verlagsbuchhandlung Ehm Welk Premiere hat, wird erst dort gelüftet. Habe es versprochen, zu schweigen. Man ist das schwer …

Petra Elsner liest. Foto: Lutz Reinhardt
Petra Elsner liest.
Foto: Lutz Reinhardt

Schon mal vorab: Lesung und Signierstunde, 15. 11.2014, 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr, ein Fest für Frühaufsteher, für mich – naja.

Klausur II

… offenbar kann es keiner zulassen, dass ich mich mal kurzweilig ausruhe… Mittwoch kam eine Zeichenarbeit über 11 Blätter herein – alles geheim bis zur Buchpremiere am 15. November … schnauf. Bin dann mal in Klausur II in diesem Herbst 🙂

Schräge Vögel 3  Zeichnung: Petra Elsner
Schräge Vögel 3
Zeichnung: Petra Elsner

Die Pinsel glühen …

 

Zwischenzeit

Schräge Vögel auf Brandenburgtour - die Pilzfinder, gezeichnet von Petra Elsner
Schräge Vögel auf Brandenburgtour – die Pilzfinder,
gezeichnet von Petra Elsner

Sonntag war also mein letzter „offener Sonntag“, der mir sogar einige Besucher schenkte. Nach dem Saisonschluss wird es jetzt erst einmal genüsslich privat: Mit Hühnersuppe und in die Pilze gehe – eine leise Zwischenzeit – bevor die Korrekturfahnen vom Krimi …  aus dem Verlag eintreffen.

Pilze Trochnen auf Sieben, die mir mein Liebster gebaut hat. Foto: Petra Elsner
Pilze trocknen auf Sieben, die mir mein Liebster gebaut hat. Foto: Petra Elsner

Ja, und denne könnte man so langsam die nächste Weihnachtsgeschichte ersinnen. Aber irgendetwas muss mir dafür noch entgegen kommen…

Arche im Lesegarten

Dieses Schiffchen bekam ich irgendwann einmal von meinem Malerfreund Ecki Böttger geschenkt. Er hatte es in irgendeinem Quartier im Abriss gefunden, bevor nach Klingmühl die Braunkohlenbagger kommen sollten. Es war  eine Gabe, in der unausgesprochen die Worte: „Mach was draus!“ mitschwangen. Was Ecki nicht wusste: Meine Großeltern väterlicherseits waren einst Weber in Schlesien. So hatte dieses Schiffchen für mich etwas seltsam Vertrautes, aber es lag und lag Jahre, bis ich es derletzt im Lesegarten als eine Art Arche aufgestellt habe. Für alle, die wir zurückgelassen haben in der Zeit … (pe)

Arche im Lesegarten 2014 Foto: Petra Elsner
Arche im Lesegarten 2014
Foto: Petra Elsner

Die Wächter – Kraftbanner

… und nun sind sie fertig, die ersten Bilderfahnen. Es sind die zwei Wächter zu „Funken der Seele… “ Die Sonne war schon fast weg…

Die Wächter Bilderfahnen von Petra Elsner
Die Wächter
Bilderfahnen von Petra Elsner

Bilderfahnen

… zurzeit arbeite ich gerade an meinen ersten Bilderfahnen zu dem Themenkomplex „Funken der Seele“ … Hier ein Schnappschuss auf die Halbfertigen …

Bilderfahnen in Arbeit. Motive von Petra Elsner
Bilderfahnen in Arbeit.
Motive von Petra Elsner

 

Saisonschluss 2014

Meine neue Hinweistafel
Meine neue Hinweistafel

Am kommenden Sonntag gibt es zum letzten Male von 15 bis 18 Uhr eine Sonntagsöffnungszeit. Danach endet nicht nur die Saison, sondern, ich streiche die offenen Sonntage aus meinem Leben. Sieben Jahre lang habe ich sonntags zur Kaffeezeit Einblicke ins Atelier gewährt. Anfänglich ganzjährig, später in der Sommersaison, nun stelle ich fest – der Aufwand ist einfach zu groß für die wenigen, die sich wirklich unangekündigt auf den Weg machten.
So wird es fortan heißen:

Einblicke ins Atelier sind auf telefonische Anfrage möglich.

Dann schließe ich gern für Neugierige auf. Ansonsten aber will ich mich auf meine schöpferische Arbeit konzentrieren – das sogenannte Kerngeschäft: Malen-Schreiben-Zeichnen- Ausstellen-Lesen. Im siebenten Jahr unseres Lebens auf dem Lande braucht es nun ein Korrektiv. Es sind viele schöne Ereignisse ich den letzten Tagen in mein Leben getreten: Drei Verträge konnte ich unterschreiben, zwei werden sich noch im November in reale Bücher verwandeln, der dritte wird meine Winterarbeit umfassen. Es ist eine tiefe Freude in meinem Herzen. Wenn es greifbar ist, erzähle ich mehr …. (pe)

 

 

Berlins alte Haut: Bröckelnde Fassaden im Scheunenviertel

Die Stadtsteine zwischen Oranienburger Straße, Große Hamburger Straße,  Rosenthaler Straße und Steinstraße waren schon ruinös beschaffen, damals 1993 – ohne Worte ein paar Bilder aus dem Kiez jener Tage:

Das Mädchen in den Hinterhöfen. Foto: Petra Elsner
Das Mädchen in den Hinterhöfen.
Foto: Petra Elsner
Die Alten und die Hunde in der Rosenthaler Straße. Die gibt es so hier schon lange nicht mehr! Foto: Petra Elsner
Die Alten und die Hunde in der Rosenthaler Straße. Die gibt es so hier schon lange nicht mehr!
Foto: Petra Elsner
Das Kinder und die Schrottkunst  im Hinterhof hinter dem Posthof. Foto: Petra Elsner
Das Kinder und die Schrottkunst im Hinterhof hinter dem Posthof.
Foto: Petra Elsner
Die Frau im Fenster in der Großen Hamburger Straße. Foto: Petra Elsner
Die Frau im Fenster in der Großen Hamburger Straße.
Foto: Petra Elsner
Dachlandschaft im Scheunenviertel. Foto: Petra Elsner
Dachlandschaft im Scheunenviertel.
Foto: Petra Elsner
Der alte Taxihof, ich glaue in der Sophienstraße. Foto: Petra Elsner
Der alte Taxihof 1992, ich glaube, in der Sophienstraße.
Foto: Petra Elsner
Fassade in der Kleinen Rosenthaler Straße. Foto: Petra Elsner
Fassade in der Kleinen Rosenthaler Straße.
Foto: Petra Elsner

Altweibersommer

Es ist der letzte Samstag im September und der Himmel zieht den Vorhang für einen Altweibersommertag auf, wie er schöner kaum sein kann. Im Morgen gibt der Hochnebel noch einmal den Glanz des Lichtes frei – ein Geschenk der Zeit im prallen Herbst. (pe)

Altweibersommer Zeichnung: Petra Elsner
Altweibersommer
Zeichnung: Petra Elsner