Morgenstunde (424. Blog-Notat)

Gestern rief mich die Bürgermeisterin von Marienwerder an. Der Museumsführer, der in einem Wendebuch sechs Ruhlsdorfer Episoden von mir (illustriert mit Gemälden von Helga Hagitte) enthält, ist zwar gedruckt, aber das Museumsfest wurde aus den bekannten Gründen im Spätsommer abgesagt. Mein Honorar für diese letzte Winterarbeit sollte sich aus dem Verkauf des Buches im Museum speisen. Aber wo kein geöffnetes Haus, da auch kein Verkauf. Doch es gibt noch Zeichen und Wunder, von sich aus hat mir der federführende Heimatverein eine andersgeartete Vergütung angeboten. Das ist echt schön und auch, dass sie dieses Dorf-Museums-Buch nun anstatt einer Dorfweihnacht in die dörflichen Haushalte verschenken werden. Das ist doch mal eine schöne Geste in dieser sonst so verschlossenen Zeit.
Ganz glücklich darüber, hab‘ ich danach gleich zwei neue Märchen-Platten (Alu-Verbund) für unseren Lesegarten als Druckauftrag rausgegeben. Der Lesegarten wächst jedes Jahr ein bisschen weiter, denn es werden auch wieder Zeiten kommen, in denen die Menschen in kleinen Grüppchen ins Atelier und den Bilderspeicher kommen und vielleicht auch den Garten erleben möchten. Ich glaube fest daran. Große Atelierfeste fallen für immer weg, dazu fehlt mir inzwischen einfach die Kraft und vor allem der Atem. Muss ja auch nicht sein. Macht es Euch schön an diesem Sonntag!

Märchen-Platten im Lesegarten. Foto: pe

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Morgenstunde (380. Blog-Notat)

Sonnenbrand oder schon Herbstlaub? Eher Dürre. Der angesagte Gewitterguss ist nicht gekommen, aber die Luft ist leichter, klarer. Der Lesegarten ist dieses Jahr überhaupt nicht zum Zuge gekommen. Keiner, der im Gras saß und Märchen oder Verse las. Vor zwei Wochen wollten wir eigentlich unseren Tag des OFFENEN ATELIERS 2020 feiern, hatte ich aber aus bekannten Gründen absagen müssen. Es wäre eh viel zu heiß gewesen, tröste ich mich und der Garten durfte so wilder sein als gewöhnlich.
Das hat Kraft gespart, Begegnungen wären mir lieber gewesen. Aber nun gibt es diese Woche doch etwas Besuch. Freunde kommen, Heimkehrer aus dem Westen. Corona macht auch, dass manche ihre Zelte abbauen und dorthin zurückkehren, wo ihr Herz gelassener schlägt. Das hatten wir nicht mehr erwartet, aber nun bekommt der Imkergatte nach 16 Jahren seinen wichtigsten Freund zurück, wunderbar. Was werden wir im Winter Karten klopfen 😊. Schön.
Gestern ist die Druckerfarbe mit der Post eingetroffen, seitdem kommt meine Weihnachtsproduktion der Künstlerhefte voran, die ersten Vorbestellungen hab‘ ich schon, dass spornt an…

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Abendstunde

Anfunft der zwei Kremser.

Sie kamen mit dem Kremser, genauer mit zweien, und vor ihnen trafen noch Gäste mit dem Auto zur Hoflesung ein. Zu guter Letzt waren es 35 Besucher, die im Rahmen der Brandenburgischen Seniorenwoche nach Kurtschlag fanden. Zwei Stunden, in denen man sich in Atelier und Garten umsehen konnte, und natürlich gab es mittendrin die Lesung.

Lesebeginn. Foto: Lutz Reinhardt

Kurzgeschichten aus „Vom Duft der warmen Zeit. Mir hat das Spaß gemacht. Als die Kremser wieder loszogen, sagten viele aus dem Besucherkreis, sie kämen wieder. Alles gut also, wenn da nicht das Räumen wäre – eine Heidenarbeit vorher und nachher, aber das ist so, wenn es auf dem Land keine Gastwirtschaft mehr gibt. Da wird aus einer Lesung schnell ein zwei Tage füllendes Rahmenprogramm. Aber so sind halt die Zeiten…

Alles schön vorbereitet…

 

…und die Blätter gut gewählt.

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OFFENES ATELIER 2018

OFFENE ATELIERS IN BRANDENBURG

 

 

 

 

 

 

Jedes Jahr im Frühling laden die Bildenden Künstler des Landes Brandenburg zur großen Atelierschau ein. Der offizielle Termin – das erste Maiwochenende – hat für die Besucher zugleich etwas sehr Privates, denn sie dürfen gewissermaßen ins Allerheiligste, in den inneren Schaffenskreis eintreten.

Aus der Serie: Schräge Vögel auf Landpartie – Frühlingserwachen.

Liebe Atelierfreunde,

das Atelier an der Schorfheide beteiligt sich am Sonntag, den 6. Mai 2018 von 11 bis 18 Uhr an dieser beliebten Kunstaktion. Ich lade Euch herzlichst dazu ein, Bilder zu schauen, in meinen Büchern zu blättern, die dazugehörigen Illustrationen zu betrachten und – bei schönem Wetter – im Lesegarten zu entspannen. Zwischen 14 und 15 Uhr werde ich im Hof eine 30-Minuten-Lesung geben. Zu Gehör kommen Ausschnitte aus meiner jüngsten Winterschreibarbeit – einem Schorfheidekrimi mit Potenzial zum regionalen Sittenbild. Das Schreiben an diesem Buchmanuskript wird mich auch noch den nächsten Winter beschäftigen, bevor es zwischen zwei Buchdeckel gerät.

Im Sommer dürfen sich Fans auf die Neuauflage meiner Märchen freuen. “Die Gabe der Nebelfee” wird meine bekannten Schorfheidemärchen (die nun von Schibri zum Ehm-Welk-Verlag umziehen) und zehn neue Texte umfassen. Neben meinen Illustrationen wird dieses Buch auch Landschaftsfotografien von Lutz Reinhardt enthalten. Am 6. Mai können schon einmal einige neue Illus zum Märchenbuch bestaunt und Flyer für Bestellungen mitgenommen werden.

Es wäre wundervoll, wenn Ihr zum TAG DES OFFENEN ATELIERS nach Kurtschlag kommen könntet,

Eure Petra

Ort des Geschehens:
ATELIER AN DER SCHORFHEIDE
Petra Elsner, Malerin & Autorin
Kurtschlager Dorfstraße 54
16792 Zehdenick OT Kurtschlag
Telefon: 039883 – 48913
petraelsner@gmx.de
Künstler-Blog: www. schorfheidewald.de

Die neue regionale Buschdorfkünstler-Seite stellt u.a. meine künstlerische Arbeit vor. Sie hier

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Privatlesung

Empfangsbereit. So sieht das Quartier allerdings nur auf Bestellung aus….

Begrüßung der Lehrerinnen und ihrer Exchefin Carola Präkels.

Für einen kleinen Kreis gab es heute bei uns auf dem Hof eine Privatlesung im Garten, anlässtlich der Verabschiedung der Zehdenicker Schuldirektorin der Linden-Grundschule in den Ruhestand.

Es war ein ganz entspannter Nachmittag, der große Herzwärme verströmte. Wer solche Kollegen hat, kann froh durchs Leben wandeln…

 

 

27 Grad im Schatten, da bot das Zelt guten Sonnenschutz.

Petra liest, heute mit belegter Stimme, aber die die 45 Leseminuten hab ich gerade so noch durchgehalten …

Abreise…

 

 

 

 

 

 

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Die kleinen Dinge

Die kleinen Dinge im Lesegarten. (pe)
Die kleinen Dinge im Lesegarten. (pe)

Die Grippe hatte mich Ostern voll im Griff. Der Kopf  wie heißer Quark. Kein Strich, keine Silbe… ein bisschen Fingerspaß war dann aber doch:
Auf der Gartenbanke in der Sonne entstanden diese kleinen Waldgnome aus Rebenholz, die jetzt im Lesegarten dem Erwachen der Natur zuschauen.

Sie gehören zu meinen Spielzeugen, die im Lesegarten für winzige Überraschungsmomente sorgen sollen. Es geht hier nicht um Kunst…

 

 

Waldgnom. (pe)
Waldgnom. (pe)

Waldgnom. (pe)
Waldgnom. (pe)

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Winterschlaf

Winter im Lesegarten: Die Märchen schlummern jetzt unter dem frischen Schnee. Aber am 8. Mai 2016 werden sie wieder ganz präsent sein – zum Saisonstart bei Brandenburgs  Tagen der offenen Ateliers. Vielleicht schon mal vormerken? Zwischen 11 und 18 Uhr gibt es auf dem Künstlerhof wieder eine Bilderschau in Haus und Garten. Auch eine Hoflesung zum Sonntagskaffee biete ich wieder eintrittsfrei an.

Winter im Lesegarten 2016.
Winter im Lesegarten 2016.

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Es herbstelt im Lesegarten

Märchenblätter im Lesegarten. Foto: pe

Eine weiße Sonne linst durch’s Wolkengrau.
Das Herbstlaub döst schwer von der Feuchte der Nacht.
Die Märchen im Lesegarten liest jetzt nur noch der Zeitenwind…
Auch wenn das Leben uns kräftig Dampf macht in diesem Herbst,
Die Stille ist in diesen Blätter schon sichtbar…

Herbstgarten,

 

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Arche im Lesegarten

Dieses Schiffchen bekam ich irgendwann einmal von meinem Malerfreund Ecki Böttger geschenkt. Er hatte es in irgendeinem Quartier im Abriss gefunden, bevor nach Klingmühl die Braunkohlenbagger kommen sollten. Es war  eine Gabe, in der unausgesprochen die Worte: “Mach was draus!” mitschwangen. Was Ecki nicht wusste: Meine Großeltern väterlicherseits waren einst Weber in Schlesien. So hatte dieses Schiffchen für mich etwas seltsam Vertrautes, aber es lag und lag Jahre, bis ich es derletzt im Lesegarten als eine Art Arche aufgestellt habe. Für alle, die wir zurückgelassen haben in der Zeit … (pe)

Arche im Lesegarten 2014 Foto: Petra Elsner
Arche im Lesegarten 2014
Foto: Petra Elsner

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Grünfinger auf Tour

Heute sind ab 14 Uhr (bis 18 Uhr) Leser des Oranienburger Generalanzeigers in meinem Lesegarten zu Gast. Die Tageszeitung öffnet sechs private Gärten im Jahr für ihre Abonnenten und berichtet großzügig über diese grünen Quartiere. Was da auf uns zukommt ist nicht gewiss, aber ich werde stündlich eine Geschichte vortragen, während die Grünfinger den Lese- und Landschaftsgarten inspizieren. Es wird wohl zuvorderst nicht um Kunst gehen, sondern um den Garten an sich. Kleiner Wiesenkopf namens Pimpinelle, Ysop, Beinwell, Odermennig und Sauerampfer haben sich dafür schön gestylt… 🙂

Der Zeremonienmeister ...
Der Zeremonienmeister …

Nachtrag: Gut 50 Besucher haben das Gartenland betrachtet. Es gab viele gute Worte, Pflanzenmitbringsel, Heike spendierte einen sagenhaften Blaubeerkuchen (danke!!!) …, aber für ein eigenes Foto war wieder einmal keine Hand frei, denn zwischendurch hab ich schon einmal für eine Interessentin was ausgegraben und eingetütet. Zwei kleine Lesungen schufen auch den Zugang zu meinem Atelier, ich glaube, das war ein wirklich gelungener Nachmittag, aber jetzt sind wir platt wie Flunder. Schönen Sonntag Euch allen.

Nach dem Regen – ein paar winzige Blicke aus dem Graten:

Vogel in der Brombeerlaube Foto: Lutz Reinhardt
Vogel in der Brombeerlaube
Foto: Lutz Reinhardt

Sommerblüten Foto: Lutz Reinhardt
Sommerblüten
Foto: Lutz Reinhardt

Feenwesen Foto: Lutz Reinhardt
Feenwesen
Foto: Lutz Reinhardt

Wurzelgnom Foto: Lutz Reinhardt
Wurzelgnom
Foto: Lutz Reinhardt

 

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