Potzlower Seenblick

Hier am Potzlower Seenblick waren wir heute noch einmal, weil es so ein wunderbarer Blick in die Weite der Uckermark ist. Eine meiner Geschichten spielt an diesem Ort. „Wilder Jasmin“. Sie steckt in dem Buch „Der Duft der warmen Zeit“, aus dem ich am Sonntag in der Zehdenicker KLosterscheune um 16 Uhr lese. Wer macht mir die Freude, und kommt dort hin?

Potzlower Seenblick in der Uckermark
Potzlower Seenblick in der Uckermark

Ein Auszug aus „Wilder Jasmin“

„… Josi erwachte vom Vogelgezwitscher. Der Vater schnarchte ruhig unter seiner Decke. Das Mädchen schlich sich lautlos aus dem Caravan und staunte den Tag an. Gegenüber führte ein schmaler Weg zu einer Aussichtsplattform. Josis Herz klopfte laut, denn dieser klare, weite Blick in die Landschaft berührte sie merkwürdig. Aus dem Grün blitzte überall himmelblaues Wasser, und in den wilden Wiesen summten Libellen. Josi flüsterte: „Hört ihr mich, ihr kleinen Feen?“ Aber offenbar schliefen die zarten Flügelwesen noch, keines antwortete ihr. In der rechten Ecke der Plattform lag ein schwerer Findling. Blaugrün wie der Ausblick ins Land. Josi las langsam silbenweise die Aufschrift „Potzlower Seenblick – Mittelpunkt der Uckermark“ und zählte die aufgemalten Seen. Es waren sechs: Silbersee, Krummer See, Potzlower See, Runder See, Oberuckersee und Kosätensee. Als das Mädchen wieder aufblickte, um zu sehen, ob es sich nach dieser Steinkarte orientieren konnte, sah es in der Ferne eine weiße Gestalt durch die Wiese ziehen. Die Sonne strahlte schon mit Kraft und zog Feuchte, so flimmerte die weiße Silhouette wie eine Fata Morgana. Aber sie bewegte sich oder schwebte sie? War sie eine weiße Fee? Josi wollte schon loslaufen, als ihr der Vater die Hand auf die Schulter legte.
„Siehst du sie?“
Der hagere Mann setzte sich seine Hornbrille auf die schmale Nase, spähte und nickte… „

 

Herbstgeflüster

Die Schritte knistern im ersten trockenen Laub, Zweige knacken und das Sonnensicht blinzelt durch das sich langsam färbende Blätterdach – es ist ein gemächlicher Sonntag in der Pilz-Pirsch-Stunde im Wald. Bei der Rückkehr fällt der Blick auf den alten Rosenstuhl, über dem jetzt der wilde Wein die Oberhand gewonnen hat, so ist er auch schön …

Ruhe im Laub.

Herbstmorgen

Blick aus dem Atelierfenster.

Nachdem der Nebel von der Sonne aufgesogen wurde, blinzelt ein heller Herbstmorgen durchs Fenster. 4 Grad – die Natur senkt sich. Das ganze Haus duftet nach Pilzen, die auf den Fensterbänken über den Heizkörpern trocknen. Aus dem Briefkasten die Zeitung geholt und entdeckt, Frau Elsner hat ein schönes Plätzchen bekommen. Ich bin dankbar dafür.

Märker vom Tage
Märker vom Tage

Lesung am 4. Oktober

Plakat
Plakat

Lesung in der Klosterscheune

Mohnblüte Miniatur von Petra Elsner
Mohnblüte
Miniatur von Petra Elsner

Wie duftet der Sommer? Nach Heu und Jasmin, nach Rosen und frisch gemähtem Gras und was noch? Das verrate ich am Sonntag, dem 4. Oktober 2015, 16 Uhr, in der Zehdenicker Klosterscheune. Gelesen werden Kurzgeschichten aus meinem jüngsten Buch „Der Duft der warmen Zeit“, das den Leser quer durch die historische Uckermark auf eine literarische Sommerreise mitnimmt. Von den „Kuppen am Dammsee“, zur geköpften Magd vorn Fergitz … Alle Erzählungen und sommerlichen Märchen für Erwachsene ziehen sinnlich, romantisch und sozialkritisch durch das wellige Land mit seinen eiszeitlichen Seen. Ich habe für dieses neue Buch (es ist das fünfte, seit ich 2008 von Berlin nach Kurtschlag zog) nicht nur ein Vierteljahr lang intensiv geschrieben, sondern auch dafür gezeichnet. Das Buch vereint darüber hinaus eine Handvoll Lyrik und malerische Motive.
Es wäre mir eine Freudem, viele Menschen für diese pralle Lesestunde zu interessieren. Die Klosterscheune ist groß genug… Der Eintritt zur Lesung kostet im Vorverkauf 6 Euro, an der Nachmittagskasse des Veranstaltungstags 8 Euro.

Karten beim Fremdenverkehrsbüro Telefon 03307 /2877

Kunstmarkt beim Pankefest

Geschafft
Geschafft!

… wir sind wieder zurück im Schorfheidewald. Schnauf. War ein toller Tag mit bestem Wetter und vielen feundlichen Stammgästen, aber auch neuen Hinguckern am Stand. Bin sehr zufrieden mit diesem Markttag und jetzt winken nur noch die Bettzipfel. Habt einen schönen Sonntag alle miteinander.

In Pankow 2015. Foto: Lutz Reinhardt

Marktzeit

Die Kisten sind gepackt. Morgen in aller Frühe fahren wir aus dem Schorfheidewald nach Berlin. Beim Kunstmarkt in Pankow kann man dann solche Arbeiten wie diese hier:

Wasserland 3 von Petra Elsner

betrachten und vielleicht auch erwerben. Ich freue mich auf Euren Besuch.

Kleine Blogpause

Am 12. September ist wieder Fest an der Panke in Berlin-Pankow, und ich werde mit einem Stand am Samstag (11 bis 19 Uhr) auf dem Kunstmarkt in der Ossietzkystraße sein. Seit 18 Jahren bin ich mit dabei und habe dem Berliner Kiez-Fest etliche Male meine Schrägen Vögel für Plakate und Einladungskarten spendiert… Weil aber für diesen besonderen Markt  unzählige Verrichtungen meine Zeit besetzen, ist hier mal ein paar Tage Funkstille. Also nicht wundern, habt bis Mitte September eine gute Zeit!

Mein Stand im letzten Jahr. Foto: Lutz Reinhardt
Mein Stand im letzten Jahr. Foto: Lutz Reinhardt

Halbstarke

Eigentlich habe ich gestern gedacht, als ich durch die Hitze mit der kleinen Heidekrautbahn und dem Bus über Wandlitz fuhr: Es ist das letzte Mal. Morgen wird es nette 22 Grad geben. Aber die Wetterfrösche hatten sich wieder geirrt, erst in den Abendstunden des 1. Septembers kamen die gemäßigten Temperaturen an. Sie mögen bleiben, denn bei 35 Grad kann man auf Dauer nicht wirklich gut arbeiten. Viel verlorene Zeit hatte dieser Sommer im Gepäck … Aber jetzt kommt meine Lieblingsjahreszeit … und zur guten Nacht noch einen Eulencartoon aus einer anderen Serie: Die Halbstarken …

Aus der Serie
Aus der Serie „Kauzige Eulen“ von Petra Elsner

Sonntagsruhe

Lauschiges Eck
Lauschiges Eck

Heute ist einfach mal Pause – Gartenzeit.