Im „Märkischen Sonntag“ ist gerade diese freundliche Buchvorstellung zu „Der Duft der warmen Zeit“ erschienen, vielen herzlichen Dank der Redakteurin Sabine Schulz, die zum Telefon griff und genauer nachfragte.

ATELIER PETRA ELSNER
Am 12. September steigt wieder das Fest an der Panke in Berlin-Pankow und ich werde am Samstag (nur an diesem Tag) auf dem Kunstmarkt in der Ossietzkystraße bei meinem Stand anzutreffen sein. Von 11 bis 20 Uhr biete ich dort meine Bücher und Bilder an.

Die Einladungskarte für Fest & Markt durfte ich wieder einmal zeichnen. Hier ist sie:

Blog-Notat, Kapitel 2:

Die Zeit frisst sich wie eine rasende Flamme durch diesen Tag. Getrieben vom Wind, der Wortfetzen aus dem nahen Wald heranweht. Es sind ihre Kopfgestalten, die darin säuseln: Ariella, die Nebelfee und Croll, der Kräuterdruide, Hanjor, der König der Baumriesen und Molina, die Winterfee. Nora sieht sich in einem Gedankenblitz, wie sie mit einem Kescher deren Töne zu erhaschen versucht. Aber sie sind unsichtbar im Zeitenwind, nur ein höhnisches Lachen dröhnt aus den Böen. „Hihihihi, siehst du sie, unsere Geschichtenmutter? Hat uns erfunden, aber es wärmen sich andere an uns. Siehst du ihre Trauer, Loriell, Tochter des Baumkönigs?“ „Aber wie kann das sein?“, fragte Loriell ihren Begleiter, und der kleine Apfelkönig antwortete: „Sie hat keinen Läufer, der ihr beisteht.“ Nora nickte und dachte, das stimmt. Aber es hilft nichts, ihre Reise geht weiter. Die letzte Passage wird es sein, und auch sie führt in einen großen Wald. Einen ohne Wegelagerer, die und auch die Räuber sind längst in die Städte gezogen, dort ist die Menschenjagd leichter. In diesem neuerlichen Geschichtenwald wehen die Stimmen derer, die noch gehört werden müssen. Sie wohnen in einem wilden Rosenbusch auf einer versteckten Lichtung. Doch zuvor muss Nora das stumpfe Feld der welken Träume überqueren …
… und Miniaturen thematisiert mein viertes Künstlerheftchen im Kleinformat 10 x 10 cm. Das Teil entpuppte sich als echte Zicke, die unentwegt den Papierkorb fütterte. Herrje, die Texte sind halt unterschiedlich lang, so galt es optisch auszugleichen – im Wordprogramm …. Auch die gestreckten Miniaturen (2,5 x 8 cm, fast ein Zigarettenpapier) eigneten sich dafür so gar nicht, schade. So fanden ein paar Motive aus meiner Träume-Cartoonreihe hier Eingang. Jetzt noch schneiden, am Computer nachjustieren – wo nötig, neu drucken, wieder schneiden und binden … Heute Abend werde ich wahrscheinlich sechs Teile fertig haben – vielleicht.



Es ist Abend, die ersten 12 Stück des neuen handgebauten Titels „Eine Handvoll Lyrik“ sind nach dem Layouten gebaut. Das kleine Bändchen passt in jeden kleinen Briefumschlag und will ein Geschenk mit Seele sein. 5 Euro sind dafür zu berappen. Gibt es bei mir im Atelier und ab morgen Abend auch bei SOLIDARIO in Groß Schönebeck.
… gestern in der Gransee Zeitung, notiert von Martin Risken (vielen Dank!).
Hier ein Link zum Beitrag: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1410961
Heute gab es die erste Buchbesprechung zu „Der Duft der warmen Zeit“ von Daniela Windolff, Lokalredaktion MOZ-Uckermark. Vielen Dank der Redakreurin. Für Interessenten hier ein Link dorthin:
http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/uckermark/artikel90/dg/0/1/1410407/
Die selbst geschriebenen Bücher, die man nicht mehr hat (die VERGRIFFENEN also),
sind wie nicht gelebte Lieben – sie spuken einem im Kopf herum. Um diese Gespenster loszuwerden, baue ich zuweilen Bücher – die handgefertigten Künstlerhefte. So bekomme ich den hadernden Kopf frei. Manchmal.

Wer meine Titel im Buchhandel sucht und nicht findet,
wende sich bitte direkt an die Verleger:
Messner Druck & Verlag
(meine Eulengeschichten in Geschenkbüchern)
Telefon: 06061 968564
Verlagsbuchhandlung Ehm Welk:
(Vom Duft der warmen Zeit, Stumme Gänse,
Der Schatz der Baumriesen, Dezemberlesebuch)
Telefon: 03331 365480