
So kommt und geht das Leben:
mit einem Schmerzlied.
Angelangt am Dunkelufer
blitzt hell die Nacht.
Ihr Licht winkt dir zum Abschied,
Die Zeit versiegt, sie ist verbracht.
© Petra Elsner
25. Oktober 2018
ATELIER PETRA ELSNER

Die Flut der Tage
spült den Klang der Zeit davon.
Weit weg schwelgen die Balladen,
sind verzogen mit dem Sohn.
In der Glut der stillen Tage
warten nur Glockenton und Bahre.
21. August 2018
© Petra Elsner
Hinweis zum Urheberrecht: Der Text darf ohne Angabe des Urhebers nicht weiterverwendet oder kopiert werden. Auch das Zitieren von Textstellen bei Veranstaltungen bedarf meiner Genehmigung.

Hinter das Licht
hat dich das Leben geführt.
Zum Licht
drängte nur der Tod.
Ins ferne Leuchten
flogen deine Gedanken
und nahmen dein Herz
für immer von mir fort.
© Petra Elsner
13. August 2018 (für mein Schwesterherz, † am 13. August 1997)
1008. Blogbeitrag

Blaue Luft durchströmt den Morgen,
weiße Segel ziehn im Wind,
nehmen mit, die öden Sorgen,
aus der Ferne klingt ein Lied.
Flieg nicht weiter blauer Vogel,
lieblich wie ein kleines Kind,
halt das Glück nicht mehr verborgen,
weil die Tage endlich sind.
© Petra Elsner
August 2018
1003. Blog-Beitrag
Hinweis zum Urheberrecht: Der Text darf ohne Angabe des Urhebers nicht weiterverwendet oder kopiert werden.

Der Tag tropft leise
von den Saiten,
tönt dunkelrot in Moll.
Schwer schiebt der Atem
den nächsten Herzschlag an
Vertan fühlt sich das Leben
im Hitzetaumel.
Blog-Beitrag: 1000
© Petra Elsner
August 2018
Hinweis zum Urheberrecht: Der Text darf ohne Angabe des Urhebers nicht weiterverwendet oder kopiert werden.

Da sitz‘ ich nun, ich armer Tor
im leisen Tropensommer.
Das Publikum hat sich verdrückt
an klare Wasser, helle Strände
und schickt zu allem Überfluss
noch virtuelle Gut-Gehts-Post.
Die Zeit döst in der Delle
doch sicher ist,
es kommt doch an –
das laute Ferienende.
© Petra Elsner
28. Juli 2018

Der Morgen torkelt noch in seinen Träumen
vom Glück und vom Vollkommen sein.
Doch fällt die Sommernacht schwer aus Bäumen,
wird das Erwachen nüchtern sein.
Der Sommer heizt das Leben an,
das schwitzt und ächzt welk durch den Tag.
Kein Lüftlein weht, kein Lustgesang,
bis die nächste schwüle Nacht wieder Hitzeträume webt.
© Petra Elsner
Juli 2018
Hinweis zum Urheberrecht: Der Text darf ohne Angabe des Urhebers nicht weiterverwendet oder kopiert werden. Auch das Zitieren von Textstellen bei Veranstaltungen bedarf meiner Genehmigung.