Der Verlag Ehm Welk hat seinen regionalen Online-Shop modernisiert und nun wieder aktiv, dort bekommt man das neue Buch „Vom Duft der warmen Zeit“ auch.
Hier der Link dorthin:
http://www.regioshop-uckermark.de/…/verlagsbuchhandlung-ehm…
ATELIER PETRA ELSNER
Der Verlag Ehm Welk hat seinen regionalen Online-Shop modernisiert und nun wieder aktiv, dort bekommt man das neue Buch „Vom Duft der warmen Zeit“ auch.
Hier der Link dorthin:
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Eben sind die Bücher aus der Druckerei im Verlag eingetroffen und Verlegerin Stephanie Schmook mailte mir “ Die Bücher sind toll geworden…“. Ich werde sie erst sehen, wenn der Postmann mir meine Freiexemplare bringt, also voraussichtlich Samstag. Bis der Titel im Deutschen Buchhandel gelistet und greifbar ist, werden weitere zwei Wochen ins Land gehen (das ist so üblich). Aber, wer das Buch zu 19.99 Euro auf schnellem Wege haben möchte, halte sich an den Verlag und kaufe es in Angermünde direkt …

Verlagsbuchhandlung Ehm Welk
Buchhandlung Verlag Internet- und Versandbuchhandlung
Rosenstraße 3
16278 Angermünde
Tel.: 03331 / 36548-20; stephanie.schmook@buchschmook.de
ISBN 978-3-943487-67-1

… am 16. Juli 2015 beginnt um 18.30 Uhr im Lesehof der Verlagsbuchhandlung Ehm Welk, (Rosenstraße 3, 16278 Angermünde) die Buchpremiere zu „Vom Duft der warmen Zeit – Ein Streifzug durch die Uckermark“. Heute habe ich mir dafür eine passende Lesemappe gebaut und mit Acrylfarbe bespachtelt. Nicht, dass ich glauben würde, das Buch sei bis dahin immer noch nicht da – nein, ich lese einfach gerne bei Auftritten vom Textblatt mit einer Schriftgröße von 14 Punkt. Diese Mappe greift die Farben des Covers auf und darin stecken dann die drei Geschichten, die ich an diesem Abend vorlesen werde…
Ich warte. In der 27. Kalenderwoche sollte mein neues Buch „Vom Duft der warmen Zeit“ kommen (ursprünglich in der 23.). Geduld kann man das nicht nennen, was da in mir rumwabert, aber offensichtlich haben die Drucker hitzefrei oder die Buchbinder oder die Paketzusteller … Also warte ich, die 28. Kalenderwoche hat begonnen und versuche nicht zu maulen. Ich nehme jetzt einfach mal hitzefrei …


Die Ankunft der Akteure hatte etwas Heldenhaftes. Schleichenden Schritts unterm Sonnenhütchen oder Sonnenschirm kamen sie an – die Trommler, Western-Ladys, die Mimen, die Wildschweingriller, die Bierkutscher, die Tortenbäckerinnen und all die unsichtbaren hilfreichen Geister am Samstagnachmittag in den sengenden Sonne über Rübengasse. Schon in den Vormittagsstunden legte sich die Glut in den Tag und heizte ihn an. Doch es kamen zum legendären Dorffest des sogenannten „Tanzdorfes“ Kurtschlag in der Schorfheide nur die Hartgesottensten. Das Programm startete vor lichten Reihen. Mit allem, was zum Fächern herhielt, wurde gewedelt und trotzdem kam bald gute Laune auf. Klar saß im Hinterkopf die Enttäuschung, so viel aufgebrachte Mühe, die eine extreme Wetterlaune ins Leere führte. Gut hundert Besucher waren schließlich zusammen gekommen, um dem Spektakel beizuwohnen. Gewöhnlich sind es zweimal mehr. Aber das Programm der Vereine war Klasse.
„Märkisch Blech“ und die „Kurtschlager Trommer“ fusionierten musikalisch kurzweilig miteinander, bevor die Kurtschlager Sagenspieler das Fünf-Minutenstück „Die Teufelszungen vom Döllnsee“ gelungen aufführten. Nach dem Wissenswerten folgten u.a. die absoluten Schenkelklopfer: Luftpumpenorchester und der Sketsch „Sparprogramm im Altersheim“. Die beiden Darbietungen stammen aus dem Faschingsprogramm des Sportvereins, passten aber ganz wunderbar ins sommerliche Amüsement. Und wenn auch zum Abgesang der Kurtschlager Dorfspatzen schon etliche Gäste aufgebrochen waren, weil die Hitze in der Halle an den Befindlichkeiten nagte, hat der harte Kern ungekürzt bis zum letzten Ton der „Märkischen Heide“ mitgesungen. (pe)






Der neuerliche Zeichenauftrag ( es war der sechste seiner Art) für die Einladungskarte zum Berliner Fest an der Panke 2015 (2. Wochenende im September) ist geschafft. Satte zwei volle Tage hab ich mich auf 10,5 x 21 cm ausgetobt, man glaubt es kaum. Aber nun kann ich die Pinsel und Stifte beiseite legen und den Rest vom Sonntagswetter genießen …

Das O.K. zum Druck ist meinerseits zu „Der Duft der warmen Zeit“ gegeben. In einer intensiven Korrektur-Woche haben wir gestalterisch noch etwas hinzugegeben: Einen Teil meiner Wasserland-Serie aus 2014. Wer schon länger diesen Blog mitliest, wird sie kennen. Es sind kleinformatige Arbeiten, deren Hintergründe gespachtelt sind – als Farbassoziationen, in denen figürliche Motive auftreten… zum Beispiel diese Kraniche. Ich finde diese malerische Ergänzung bereichernd. Nun lass ich mal los – für ein kleines Weilchen, bis das Buch fertig vor mir liegt.


Bin jetzt den zweiten Tag beim Korrekturlesen und schon ganz heiser, weil ich laut lese, so bin ich konzentrierter. Es ist irre, es gibt Texte, die ich inzwischen schon öfter bei Lesungen vorgetragen habe und andere, die ich nur geschrieben und erst jetzt wieder lese. Zuweilen staunt frau selbst über die Verläufe: Weil Details schon wieder vergessen oder besser überschrieben sind… ich bin voller Freude …
Endlich ist es Sommer. Draußen duftet es nach frisch gemähtem Gras. Die Hitze legt sich dösend in die Mittagsstunde. Der Mohn leuchtet, die Erdbeeren reifen und die erste Rose verströmt süße Lieblichkeit. Mit einem Windhauch weht ein Kinderlachen an mein Ohr, und ich beginne den Schreibfaden wieder auszunehmen. Ich schreibe, während ich auf die Korrekturfahnen zu meinem Sommerbuch warte … sie sollen nächsten Dienstag eintreffen und wenn alles klappt, ist das Buch in der 27. Kalenderwoche da… 🙂
