Morgenstunde (51)

Die kleinen Dinge: Die neue Gartenflagge für den Saisonstart 2018 am Sonntag, den 6. Mai.

 

Windzerfetzt: Die Saisonflagge 2017 hat die Stürme des Jahres nicht gut ausgehalten.

Als ich gestern Nachmittag durch den Garten spazierte, um ein bisschen Sonnenlicht abzubekommen, fiel mein Blick auf die zerfledderte Flagge neben dem Lesepult am Teich. Hm, dachte ich, da wartet noch so eine Kleinigkeit, die bis zum Saisonstart im Lesegarten erneuert werden sollte. Also bin ich rein, hab umgehend Stück Leinen zugeschnitten, gesäumt und einen meiner Trommler aus der Reihe „Paradiesvögel“ in die Fahnen-Ecke gesetzt. Beidseitig bemalt. Der darf im Mai die Saison 2018 ausrufen.
Auf dem Schnappschuss mit der windgebeutelten Flagge (rechts) sieht man, auf ihr knatterte kein Schräger Vogel, was selten ist, aber es gibt eben Jahre, da ist einem nicht nach Spielzeugen. Dieses Jahr schon. Auch wenn es mir vor den Reparaturarbeiten auf dem Hof einigermaßen grault: Türen, Tore und Zäune brauchen frische Farbe…
Aber noch herrscht Winterruhe draußen. Drinnen ist – Wochenende!!! Habt alle miteinander ein schönes!

Eure Petra

 

Notabene: Mit der öffentlichen Winterschreibarbeit zur Kriminalgeschichte „Milchmond“ geht es am Montag weiter…

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Morgenstunde (50)

Der Holzapfel trägt jetzt die Baujahreszahl unseres kleinen Bauernkatens….

Die kleinen Dinge sind mir gestern, nachdem auf fb etwas in Grau weiter sinniert wurde, wieder eingefallen. Um heute langsam  aus dem Grau-Tal zu steigen, hab ich mich tagsüber mit kleinen Dingen beschäftigt.  Im Foto seht Ihr es: Oben – die Sprüchevögel der Brombeerlaube sind nun wieder aufgemotzt. Die Farbe hält immer nur eine Gartensaison auf den Sperrholzteilchen. Jetzt sind sie neu bemalt und beschriftet, fehlt nur noch der Lack. Der Apfel darunter wird zum Frühling über dem Hauseingang aufgehängt. Den Apfelzuschnitt habe ich von Petra H. zu Weihnachten geschenkt bekommen, mit einem Minirezept-Apfelbuch dran, dass die Kinder der Kleinen Grundschule Groß Schönebeck nach unserem Apfelmärchen-Projekt gestaltet hatten. Manche Dinge haben Wege und Geschichten und weil der Holzapfel so viel erinnert, habe ich gedacht, eine Baujahreszahl stünde ihm auch gut. So verging der schneegraue Tag guter Dinge ….

Holzapfel in Arbeit. Mein alter Lehrmeister wäre bestimmt stolz auf mich , würde er das hier sehen….

Notizen zu „Die kleinen Dinge“ finden sich auch hier:

http://www.schorfheidewald.de/werknotizen/zeit-fuer-die-kleinen-dinge/

http://www.schorfheidewald.de/werknotizen/die-kleinen-dinge-2/

http://www.schorfheidewald.de/werknotizen/werknotiz-die-kleinen-dinge/

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Morgenstunde (25)

Wurzeline im herbstlichen Lesegarten m Schorfheidewald.

Es ist zwar noch nicht die “Stille Zeit”, trotzdem haben die “Kleinen Dinge” wieder einmal Zuwachs bekommen: ein fröhliches Wurzelweibchen – ein Energiebündel. Etwas spielen in der Herbstsonne, das streichelt die Seele und kitzelt die den Erinnerungen: Die Distel, die jetzt Hütchen wurde, zum Beispiel. Die Schöne hab ich mir in den späten 80er Jahren von einer Griechenlandreise mitgebracht. Der Zoll hätte sie mir beinahe abgenommen, aber bei diesen seltenen Jugendtouristreisen ins “Kapitalistische Ausland” waren sie dann doch irgendwie “gnädig”. Nach einer Predigt über Einfuhrbestimmungen, durfte ich die paar trockenen Pflanzen  mit ins Land bringen. Damals wusste keiner von uns, ob wir jemals wieder ans Mittelmeer kommen werden. Die Disteln hatten so auch manche unsichtbare Stacheln mit der Zeit.

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Die kleinen Dinge

Die kleinen Dinge im Lesegarten. (pe)
Die kleinen Dinge im Lesegarten. (pe)

Die Grippe hatte mich Ostern voll im Griff. Der Kopf  wie heißer Quark. Kein Strich, keine Silbe… ein bisschen Fingerspaß war dann aber doch:
Auf der Gartenbanke in der Sonne entstanden diese kleinen Waldgnome aus Rebenholz, die jetzt im Lesegarten dem Erwachen der Natur zuschauen.

Sie gehören zu meinen Spielzeugen, die im Lesegarten für winzige Überraschungsmomente sorgen sollen. Es geht hier nicht um Kunst…

 

 

Waldgnom. (pe)
Waldgnom. (pe)
Waldgnom. (pe)
Waldgnom. (pe)

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Werknotiz: Die kleinen Dinge

Januar, das ist die stille Zeit.
Man/frau muss sich sortieren. Vor den nächsten größeren Dingen stehen erst einmal die Kleinen. Zum Beispiel ist Pinselpaul ist eines von den „Kleinen Dingen“, die aus Resten entstehen. Abfälle, wie alte Pinselstiele, die sonst in der Tonne landen würden. Den Stabpuppen Pinselpaul, Klingelmarie und der Rabe Krax geben diese Stiele Halt und einen Körper. Der Kopf ist aus Papier und Kleber geformt, aus Stoffresten wurde Kleidung – fertig war das kleine Ding.

Nun können die „Kleinen Dinge“ ihr Eigenleben entfalten und vielleicht mal Geschichten erzählen. Im Augenblick warten sie nur auf den richtigen Zeitpunkt. Aber manches der “Kleinen Dinge” beginnt sogleich zu plappern, besonders dieses hier:

„Ich bin Pinselpaul, der kleine Prinz der Inspiration. Meine Krone, seht ihr, ist aus dem Blech einst schöner zarter Pinsel gemacht. Damit hat die Malerin feine Bilder gemalt, bis den Pinseln die Haare ausgingen. Eigentlich waren sie nun zu nichts mehr gut oder doch? Sie fand, daraus konnte ein Inspirator werden. Was das ist? Der Anfang zu einer Idee, aus der Kunst heran wächst. Manchmal …“

Pinselpaul. Kleine Dinge von Petra Elsner
Pinselpaul.
Kleine Dinge von Petra Elsner

Vielleicht werden die „Kleinen Dinge“ einmal ein Stück aufführen, hier für Sommergäste in unserem Schorfheidedorf – vielleicht. Jetzt ist Januar, man/frau muss sich sortieren … (pe)

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