Morgenstunde (123. Blog-Notat)

Das allerletzte Rot im Garten.

Es war gestern eine angenehme Lesung in Berlin-Lichtenberg. 45 ZuhörerInnen, die echt mit mir in die Geschichten eintauchten und zu begeistern waren. Nur eine Sache hat mich bei der zweiten Geschichte echt aus dem Konzept gebracht. Eine Frau betrat den Raum und entschuldigte ihre Verspätung mit der Anmerkung, sie wurde leider länger beim Arzt aufgehalten. Als sie saß und ich weiterlas brummte plötzlich etwas unüberhörbar und ich assoziierte: ein Langzeitblutdruckmessgerät. War es aber nicht. Die Geräuschabstände waren dichter und übertönten beinahe meinen Verstärker. Das irritierte mich dann doch. Es dauerte einen Moment bis ich endlich mitbekam, draußen hatte jemand eine Bohrmaschine angeworfen, Gott sei Dank, hatte er die Schraube nach dieser Geschichte in der Wand und ich konnte nun störungsfrei weiterlesen, alles war gut.
Heute ist allerdings nicht mein Tag. Offenbar habe ich mir im Schlaf einen Nerv eingeklemmt und kann den Kopf kaum halten. Das ist echt böse, selbst starke Scherzmittel unterdrücken das Stechen nicht. Bitte Schmerz lass nach (!), ich bin so völlig ausgeknockt…
Wünsche trotzdem allerseits ein entspanntes Wochenende, Eure Petra

 

 

1055. Blogbeitrag

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Morgenstunde (114. Blog-Notat)

Petra Elsner im Herbst. Foto: Lutz Reinhardt

Als wir gestern Honig an eine Berliner Bio-Kette lieferten, fuhren wir durch Wandlitz. Im Fenster des gut sortierten örtlichen Buchladens entdeckte ich in der Vorbeifahrt ein A3-großes Blatt, das meine Geschichte “Geschenktes Wort” ausstellte. Das macht sie aber geschickt, die Buchhändlerin Melanie Brauchler, für meine Lesung dort am 20. Oktober zu werben. Sehr schön, Passanten durch die Fensterscheibe in die Märchenwelt zu locken, besser geht nicht. Mit eben dieser Geschichte werde ich an diesem Tag beginnen… Wer dazu kommen möchte, Reservierungen bitte unter: 033397/607500, direkt in der Buchhandlung, Prenzlauer Chaussee 167 in 16348 Wandlitz. Beginn ist 18 Uhr, Einlass 17:30 Uhr, Eintritt 10 Euro.

PS am 19. Oktober:
Die Lesung musste leider aus technischen Gründen verschoben werden.

1039. Blogbeitrag

Am 14. Oktober im Märkischen Sonntag Eberswalde.

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Weihnachtslesung im Hotel Döllnsee

Weihnachtslesung
Petra Elsners Weihnachtslesung im großen Auditorium vom Hotel Döllnsee. Fotos: Lutz Reinhardt

Heute, am 25. Dezember, hatte ich eine gut besuchte Lesung im Hotel Döllnsee. Das Wetter war schrecklich, so waren schon eine halbe Stunde vor Beginn viele Besucher im Raum und eine nette Vorab-Plauderei entspann sich.

Um 15 Uhr war das Auditorium dicht besetzt und Mann/Frau/Kind erlebte mit mir eine unterhaltsame Vorlesezeit. Der Schnee, der allen so sehr zum Weihnachtsfest fehlte, stiebte dick durch meine Geschichten aus dem Schorfheidewald. Ein kleiner Ersatz für das fehlende Winterwetter.

Mir hat diese Lesung wirklich Spaß gemacht, und jetzt beginnt auch für mich die festliche Freizeit. Lasst es Euch gut gehen.

Blick in die Besucherschar
Eine halbe Stunde vor der Weihnachtslesung trafen schon die ersten Besucher ein. Im Hintergrund (oben) seht Ihr übrigens einen Teil meiner kleinen Dauerausstellung, die seit 2013 in diesem Hörsaal hängt. Die Bilder stammen aus meiner Millenium-Reihe.

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Weihnachtsgeschichtenlesungen im Hotel Döllnsee

Lesung im Hotel
Weihnachtsgeschichten-Lesung im Hotel Döllnsee (Foto: Lutz Reinhardt, anno 2013).

Heute Abend hatte ich eine Weihnachtsgeschichtenlesung im Hotel Döllnsee. Am 25. Dezember wird es dort eine weitere dieser Art für Hotelgäste geben.
Märchenstimmung lag über dem berühmten Anwesen am Großen Döllnsee. Ein schmales Rot über dem schwarzen Nachtwasser,  im Hof ein loderndes Feuer, es fehlte nur der Schnee. Kann ja noch kommen, wer weiß.

Euch allen wünsche ich einen entspannten 4. Advent und eine frohe Weihnachtszeit. Seit gut zueinander und macht Euch glücklich.

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In der nächsten Lesung: “Stumme Gänse”

Petra Elsner liest,
Foto: Lutz Reinhadt

Am 14. Dezember 2016 lese ich in der Bibliothek Pasewalk aus der uckermätkischen Kriminalgeschichte „Stumme Gänse“. 18 Uhr geht es los, Eintritt an der Abendkasse 3 Euro.

Kriminalgeschichte
Cover “Stumme Gänse”

 

 

 

 

Gibt es schweigsame Gänse?  Eine spezielle Züchtung? Der Gänseklau auf dem Bach-Hof entpuppt sich als seltsamer Fall für Paula Fink. Die Kriminalistin spürt mit ihren Soko-Kollegen in der Vorweihnachtszeit einem raffinierten Dieb und Gantermörder nach.

Wo zwischen Templin und Angermünde stecken die geraubten Tiere, und wohin sollen sie verkauft werden? Die Zeit drängt. „Stumme Gänse“ erzählt in raschen Zügen eine klassische Kriminalgeschichte von Raub und Täuschung, eingebettet in das alltägliche Leben in der winterlichen Uckermark.

 

 

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Wenn der Frühling sein lichtes Band …

mit dem März verknüpft, dann kann ich auch wieder Geschichten vom Duft der warmen Zeit lesen. Die Orte des Geschehens sind total regional. Bitte schon mal vormerken oder Karten für die Lesung am 6. März 2016 im Jagdschloss Groß Schönebeck ordern, es wär’ mir eine Freude …

Plakat-Lesung-Jagdschloss GS-2016 Kopie-kl

Karten hier:

Touristinformation im Jagdschloss Groß Schönebeck
Frau Dossow/Frau Paetzel
Schloßstraße 6
16244 Schorfheide
Tel.: 033393 65777
Fax: 033393 664886
E-Mail: touristinfo-gs@remove-this.gemeinde-schorfheide.de

„Wenn der Frühling sein lichtes Band …“ weiterlesen

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Sagenlesung im Museum Eberswalde

Da waren wir wieder einmal bei einer Lesung im sehr engen Kreis beieinander. Das Museum hoffte auf Frost, der die Leute ins Haus bringt, aber bei frühlingshaften Temperaturen war es wohl soooo schön im Lichtermeer des benachbarten Weihnachtsmarktes. Nun denn, auf ein Neues…

Bei der Sagenlesung. Foto: Lutz Reinhardt
Bei der Sagenlesung. Foto: Lutz Reinhardt

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Der Schatz der Baumriesen im Jagdschloss

Plakat zur Lesung
Plakat zur Lesung

Groß Schönebeck. Im stilvollen Kaminzimmer des Jagdschlosses Groß Schönebeck wird es am es 22. März 2015 wild-romantisch und spannend. In ihrer Lesung entführt die Autorin und Malerin Petra Elsner die Besucher ab 15 Uhr in eine abenteuerliche Fantasy-Geschichte für die ganze Familie (ab 6 verständlich). Nach den Schorfheidemärchen ist es die zweite Waldfantasie, die Elsner in der Schorfheide geschrieben und illustriert hat. Worum geht es?

In einem klirrenden Sturm raubt die Winterhexe Gora den Schatz des Gleichgewichts der Welt aus dem Land der Baumriesen. Nun kämpfen die Elemente um die Macht und gefährden damit alles Leben. Aber ein mutiger Läufer ist auf dem Weg, um das Unheil abzuwenden …

Das sprachgewaltige Vergnügen kostet 5 Euro Eintritt. Bereits ab 14 Uhr wird in der Touristeninformation Kaffee & Kuchen gereicht.

Karten und Infos unter:
Tel. 033393 65777
Fax 033393 664886
E-Mail: touristinfo-gs@gemeinde-schorfheide.de

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Schorfheidemärchen für Alt und Jung im Jagdschloss

Petra Elsner liest, Foto: Lutz Reinhadt
Petra Elsner liest,
Foto: Lutz Reinhadt

Groß Schönebeck. Im stilvollen Kaminzimmer des Jagdschlosses Groß Schönebeck wird es am es 22. Februar 2014 romantisch. In meiner Lesung möchte ich die Besucher ab 15 Uhr in eine verzauberte Waldmächenwelt entführen, die man/frau durchaus hinter dem Groß Schönebecker Portal zur Schorfheide finden könnte: Knorrige Baumgestalten, wie sie hinter Schluft am Kurtschlager Damm stehen, geben die Protagonisten zu meinem Kurzkrimi „Die Geistereichen“. „Der Hasenräuber“ schleicht auf leisen Sohlen über den Groß Döllner Koppelberg, um nach seinem Fang zu sehen, und erzählt dabei von Häschern und der Not in den Walddörfern – vorzeiten. Und „Der Alchimist und der Herr der Tautropfen“ erinnert, wie einst das Waldglas gewonnen wurde. Detailgenau und doch märchenhaft verwoben. All diese literarischen Fiktionen könnten auch wahr sein, denn ich bin vor dem Schreiben meiner „Schattengeschichten aus dem Wanderland“, tief in die Geschichte der Schorfheide eingetaucht.

Seit 2008 lebe ich in dieser herrlichen Landschaft und das kam so: Vor gut sechs Jahren, als mein Liebster und ich planten von Berlin aufs Land ziehen, sah ich einen TV-Bericht über die Schorfheide. Er endete im nebelverhangenen Dünenland vor Groß Schönebeck. Dieser Anblick stach mir mitten ins Herz und ich wusste sogleich, in diese Gegend muss ich. Als wir das kleine alte Kurtschlager Haus im Januar 2008 belebten, hing der Nebel bis vor die Haustür und ich dachte, es ist das Revier der Nebelfee. Damit war im Geiste die erste Figur zu den „Schattengeschichten im Wanderland“ erschienen. Aber es musste ein weiteres Jahr vergehen, bevor ich im Winter 2008/09 an den Schattengeschichten zu schreiben begann. Im Ankommen fiel mir auf, das in dieser nordwestlichen Region der Schorfheide kaum regionale Sagen oder Märchen existieren. Die meisten Dörfer sind einfach „jung“, etwa 260 Jahre alt, also wollte ich für die hier lebenden Menschen stimmige Märchen erfinden. Dafür suchte ich nach den Farben und Gestalten dieser Landschaft und fand beispielsweise die Zaunreiter. Es gab sie wirklich. Etwa um 1590 begrenzte das Gebiet oberhalb von Groß Döll, Reihersdorf und Friedrichswalde ein großen Wildzaun (von der Havel bis zur Oder). Als dieser Zaun um 1665 -1670 erneuert werden musste, entstanden unter dem Großen Kurfürsten kleine Orte (Grunewald, Groß Väter, Bebersee) als Ansiedlung von Zaunsetzern. Der Wildzaun wurde von Zaunreitern und Zaunläufern bewacht. Aus diesen historischen Fakten und der modernen Wolfsauffassung des Wildparks Schorfheide wuchs meine Geschichte „Der Wolf und der Zaunreiter“ als eine von 12 solcherart Erfindungen. Mir ging es in diesen fiktiven Geschichten darum, eine Traumlandschaft mit realen Wurzeln zu inszenieren und ein Landschaftsgefühl zu verströmen.

Der Märchenfreund (von 8 bis 108) kann sich also am 22. Februar 2014 ab 15 Uhr im Jagdschloss Groß Schönebeck auf eine spannende Lesung mit regionalem Kolorit freuen. Das Vergnügen kostet 3 Euro Eintritt. Bereits ab 14 Uhr wird in der Touristeninformation Kaffee & Kuchen gereicht.

Karten und Infos unter: Touristinformation Groß Schönebeck, Schloßstraße 6, 16244 Schorfheide, Telefon 033393 65777

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