Dezember

Aus meinem Weihnachtsarchiv das Abenteuer: Vom Zauber der Weihnachtsfeen

Dezember

Aus meinem Weihnachtsarchiv eine Geschichte, die schon gut 25 Jahre alt ist: Der Waldschrat

Dezember

Eine weitere Geschichte aus meinem Weihnachtsarchiv: Schattenschlaf

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Eine weitere Geschichte aus meinem Weihnachtsarchiv: Singendes Eis

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Eine weitere Adventsgeschichte aus meinem Weihnachtsarchiv: Rosalie und der Gedankensammler

Dezember

Eine kleine Adventsgeschichte aus meinem Weihnachtsarchiv: Von der Stille im Zeitenwind.

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Eine kleine Adventsgeschichte aus meinem Weihnachtsarchiv: Der Puck des Lichterkettenmanns.

Dezember

Weiße Weihnacht mit Ariella – eine Vorlesezeit!

Dezember

Heute gibt es eine Geschichte aus meinem Weihnachtsfundus, die einst unserer Schokoladenköchin Johanna gewidtmet war… Ihre Tochter Susanne führt diese feine Tradition weiter und so ist es nun zu ihrem Märchen geworden…
Das Pralinenmädchen


Dezember

Unser Geschenktipp der Woche : Blütenhonig vom Imkergatten!

und eine Geschichte aus meinem Weihnachtsarchiv:

Die Zauberbrezel

In der Weihnachtsbäckerei hing über der Tür eine große Laugenbrezel in der ein Weihnachtszwerg stand und über das heilige Naschverbot vor dem Fest wachte. Die Versuchung war für alle Gesellen groß. Seit Wochen wuchsen Berge von Plätzchen, Stollen, Pfefferkuchen und Schokoladenherzen durch ihr handwerkliches Geschick. Und ein Duft hing in der der großen Backstube, der tagein, tagaus die Naschversuchung anstiftete. Es war wirklich schwer zu widerstehen. Aber wem das nicht gelang, den warf der Bäckermeister ohne Lohn aus seiner Anstellung. Das wusste der kleine Brezelzwerg. Als wieder einmal ein Nascher ertappt und auf die Straße geworfen wurde, regte sich Mitleid in ihm. Er überlegte, wie er den emsigen Gesellen beistehen könnte. Als die Nacht kam stieg er hinunter in die stille Backstube und rief alle Weihnachtszwerge zusammen: „Lasst uns Zauberbrezeln backen! Sie sollen den Gesellen helfen, das Naschverbot einzuhalten, damit keiner mehr vor dem Fest seinen Job verliert.“ Gesagt, getan. Die Zwerge buken herzhafte Brezeln, die winzig klein und unsichtbar waren und einfach schmolzen, wenn man sie auf die Zunge legte. Mit dem Schmelz war aller Appetit verschwunden. Anderntags sah der Brezelzwerg wie sich einer der Gesellen kaum noch beherrschen konnte. Er sprang ihm bei und drückte ihm eine Zauberbrezel in die Hand. „Leg sie auf die Zunge und dein Heißhunger wird verschwinden.“ Doch der Meister sah die Übergabe. „Zeig her, was hältst du in deiner Hand!“, schrie er und eilte herbei. Der Geselle zögerte, denn er spürte ja, dass er etwas in der Hand verbarg. Schließlich öffnete er sie und staunte ebenso wie der Meister. „Nichts? Willst du mich foppen?“ „Nein, nein, der Zwerg hat mir nur einen Morgengruß in die Hand gegeben,“ flunkerte er erleichtert. Als der Meister sich abkehrte, legte sich der Geselle die Zauberbrezel auf die Zunge und alles war gut. Fortan, brauchte es nur einen bittenden Blick hinauf zum Brezelzwerg, um eine helfende Zauberbrezel zu bekommen.

© Petra Elsner