Morgenstunde (531. Blog-Notat)

Ich habe dem alten Holunderstrauch versprochen, dass ich ihm nur das erfrorene Holz entferne und das Schnittgut nicht umkommen lasse. Es geht ja die alte Mär, dass wer einen Holunder beschneidet, mit Krankheit geschlagen wird. Also, vorsichtshalber hab ich den Strauchschnitt zu Männeln verarbeitet. Da passte es gut, dass der Liebste den wilden Wein an der Nachbarstallwand zügeln musste, damit er nicht in die Solarplatten wächst. Die Ranken dienten mir als geschmeidiges Spielmaterial. Ein drittes „Männel“ wird noch nachwachsen, wenn der Weinbeschnitt abgeschlossen sein wird, aber heute zieht die Honigernte den Mann wieder an einen anderen Ort… Schönen Sonntag allerseits derweil.

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