Virtuelle Kunstausstellung – virtual art exhibition (29)

Retrospektive 1995 bis 2020

Die gold-roten Sujets
Die Farbe Gold steht für mich für den inneren Glanz der Seele. Sie umspielt das Höchste aller Nuancen des Lebens und das Leuchten des Geistes im Diesseits und im ewigen Jenseits. Mein Goldrauschen im Bild meint das Magische und die transzendente Faszination des Lichts als Lebensquell. Ich hab mich lange nicht gewagt, Gold dominant einzusetzen, aber jetzt im Ältersein scheint mir, darf ich alle Grenzen überschreiten und muss gar nichts mehr befürchten. Ja, nach dem Jugendstil war die Farbe Gold verpönt, doch längst benutzen etliche zeitgenössische Künstler wieder diese sakrale Farbe, beispielsweise Peter Murphy oder Gerhard Richter. Ich bin sehr gespannt, wohin mich dieses Goldrauschen noch führen wird. Zunächst aber zog das Gold ein heiliges Rot auf die Fläche….

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Morgenstunde (207. Blog-Notat)

Abstraktes Gold 5, 20 x 20 auf Leinwand.

Das abstrakte Gold vom Tage im Kleinformat auf Leinwand. Ansonsten ist heute mal ein bisschen Pause. Die andauernde Hitze frisst viel Energie, werde einfach mal im Schatten der Linde ein bisschen lesen, nachmittags gibt’s einen Ausflug. Morgen ist Wahltag in Brandenburg, ich hoffe, dass er nicht eine längst verflüchtigte Substanz der Vergangenheit freilegt. Ja, ich verstehe den Frust der Leute, 30 Jahre lang immer am kürzeren Tischende zu sitzen, schafft Unmut. Es ist für viele Menschen im Osten nicht so gut gelaufen mit der Deutschen Einheit, und die SPD hat das eben auch zugelassen und die Zustände lange viel zu wenig thematisiert. Das hat Folgen, aber dennoch ist ein Rechtsruck in Brandenburg für mich eine unerträgliche Vorstellung. Sie haben es nicht verdient, aber ich werde trotzdem morgen SPD wählen und nicht mehr Grün. Es gilt Mehrheiten zu schaffen. Das ist gerade keine Wahl mehr aus dem Herzen heraus, sondern schlicht Taktik.
Wie auch immer, habt ein schönes Wochenende alle miteinander!

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Morgenstunde (206. Blog-Notat)

Nach den zwei großen Bilderfahnen arbeite ich seit gestern Abend auf kleinen Leinwänden. Abstraktes, gespachtelt – leuchtende Schauer. Ein weiteres Experiment mit der Farbe Gold. In acht Tagen ist in Berlin-Pankow Fest an der Panke, da kann ich an meinem Kunstmarktstand mal probieren, ob man/frau dieses Goldrauschen mag. Ich bin gespannt. Gestern kamen die Belegexemplare für die Einladungen zu diesem Stadtfest.  Das von mir gezeichnete Motiv kam ganz gut im Druck, aber beim Beschnitt, haben sie bei der Erarbeitung der Druckvorlage irgendeinen Mist gemacht. Die Karten haben einen nach allen Seiten unterschiedlich breiten weißen Rand. Das ist einigermaßen schade. Aber solche Dinge geschehen leider und es kam auch schon schlimmer: Da wurde zum Beispiel einmal aus meinem sonnengelben Hintergrund (Indischgelb) ein blasses Zitronengelb im Druck. Sowas nimmt mir dann beim Ansehen schon die Luft, weil es wirklich alles zerstört. Vom Leuchten zum Schmutzlappen… Heutzutage sind die Druckkosten für solchen Karten wirklich nicht mehr so erheblich, da muss man nicht auch noch an der professionellen Erarbeitung einer Druckvorlage sparen. Wirklich nicht. Geiz ist nicht geil, er macht die Dinge nur schlecht-billig. Nein, ich rege mich nicht mehr auf, ich spachtle heute einfach weiter …😊 Habt einen schönen Freitag noch.

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