Morgenstunde (702. Blog-Notat)

Mittendrin in der Handfertigung von Künstlerheften. Die ersten sechs sind gerade in der Presse, da kann ich ja mal ein bisschen auf den Tasten klimpern. Seit die Hitze schweigt, geht es mir gut. Ich habe Kraft und sogar gestern den Rasenmäher angeworfen… das geht nicht mehr oft. Die Solargartendusche hat der wieder rauchende Liebste übrigens montiert, aber der Wasserdruck stimmt nicht. Er will sie noch einmal leeren und die Schlauchverbindung prüfen, doch davor steht, Ihr ahnt es wohl – die Bienen: Abschleudern letzter Teil. Es schleppt sich, wie immer am Ende des Bienenjahrs, aber dafür ist der Honig wieder köstlich. Ich mach‘ dann mal weiter, habt einen entspannten Tag, bevor die nächste Hitze Einzug hält…

Am 24. August sind die Kisten wieder aufgefüllt.

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Morgenstunde (701. Blog-Notat)

Im Atelier ist die nächsten Tage wieder Bücherbau angesagt. Die zwei handgefertigten Titel der KURTSCHLAGER EDITION „Auf einem Schwaden in die Märchenzeit“ und „Sonntagsmärchen“ haben bedenklich abgenommen. Ich muss nachfertigen, denn am kommenden Samstag, dem 27. August 22, ist Altstadtfest in Zehdenick und dort bin ich nachmittags auf 2 Stunden am Stand der Bibliothek zu finden. Mirjam Naffin, die Leiterin, war so freundlich, den ganzen Tag meine klassisch gedruckten Bücher auf dem Markt mit anzubieten, ich selbst komme dann mit den handgefertigten Künstlerheften ab 13.30 Uhr dazu. Eine unverhoffte Hilfe, wofür ich sehr dankbar bin, denn die Bibliothek nimmt keine Prozente (sonst ginge sowas auch gar nicht, denn ich muss die Bücher vorab beim Verlag ankaufen und würde ja Verluste machen, müsste ich Prozente abgeben…). Selbst würde ich so einen ganztägigen Standbetrieb gar nicht mehr durchstehen. Leider, denn ich habe es geliebt z.B. auf dem Kunstmarkt beim Fest an der Panke meine Arbeiten zu präsentieren und mit den Besuchern zu plaudern. Alles ist endlich und Neues beginnt…

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Morgenstunde (639. Blog-Notat)

Die Glut vom Osterfeuer wärmte noch ein bisschen ….

So langsam trudeln die Freunde wieder im Alltag ein und senden Lebenszeichen aus. Die Ostertage liefen bei uns auf Samtpfoten. Samstagabend standen wir endlich mal wieder am dörflichen Osterfeuer. Manche Dorfbewohner hatten wir seit dem Herbst nicht mehr gesehen. Ein Hauch von Nähe. Aber das Feuer war klein und (zu) schnell runtergebrannt, die Abendkühle trieb mich bald zurück nach Hause. Kälte und Schwäche gehen nicht gut zusammen. Da habe ich mich über Ostern dem Garten und dem Nachbau von Künstler-Heften für meine „Kurtschlager Edition“ gewidmet. Jeden Tag sechs Stück. Ich hatte ja eine Kollektion (40 Stück) nach Joachimsthal abgegeben, die entstandenen Lücken galt es zu schließen. Kann ja sein, jemand klingelt und will genau das…😊 Während dieser handwerklichen Verrichtungen kann ich gut über den Inhalt eines Auftrag-Buchcovers nachdenken und mich in das Thema einfühlen. Ein paar Tage noch, dann setze ich mich an den Zeichentisch. Doch irgendwie ist der Kopf schwer von all den schlechten Nachrichten. Die Meldungen der Global-Player verheißen nichts Gutes. Wir schliddern rasant in eine weltweite Rezession. Die Rückbesinnung auf nationale Produktionen wird sie so schnell nicht aufhalten können. Und wird die Europäische Union all das aushalten? Alles wird ungewiss… und obendrauf unkt da noch einer etwas von Killer-Vieren im Herbst, kein Maß und keine Mitte hat der Mann.

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