Morgenstunde (1200. Blog-Notat)

Neue Woche, neues Glück? Naja, erstmal nur nächtens reingestolpert. An der Teppichkante hängengeblieben, mit rechten dem Arm auf dem Esstisch gelandet, um das Stolpern abzufangen. Ja schön, das war gelungen, aber nun ist der ganze Unterarm blau. Pergamenthaut (vom Kortison) hält keinen Stupser aus, sondern reagiert mit bizarren Einblutungen. Es könnte ruhig mal nix sein, aber es ist eben immer was…
Für ein paar Pinselstriche am Auftragswerk wirds reichen. Sibirische Tundra ist gewünscht, die tiefe Weite wird schon langsam, am Vordergrund ist noch zu arbeiten. Während der heißen Mittagsstunden ist dafür genug Gelegenheit. Dieser Sommer heizt uns allen mächtig ein, aber nicht nur wettermäßig. Es ist, als bräuchte es nur einen Funken durch „fremde Mächte“ (wie Dobrindt sie nennt), um den nächsten Weltkrieg zu entfachen. Eine seltsame Schwebe taumelt über der Jetztzeit.

4 Kommentare zu „Morgenstunde (1200. Blog-Notat)“

    1. Da hast Du vollkommen recht: Landschaftsmalerei habe ich seit langer Zeit abgelegt. Das ist eine Ausnahme, denn wenn ein junger Dachdecker Mut fasst, mir so einen Wunsch anzutragen, da darf man nicht enttäuschen – glaube ich :). LG.

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