Morgenstunde (1176. Blog-Notat)

Die Hexe hext, ich falte weiter… während die aufgeregte Gesellschaft wie ein Hühnerhaufen herumflattert, anstatt den Laden zusammenzuhalten, bevor er implodiert. Noch mehr Abgaben und Sozialkürzungen verlangen die Reformer der Stunde, die grundsätzliche Reformen scheuen. Diese Aufgabe scheint zu groß für das politische Personal. Ich frage mich ernsthaft, wann in diesem Land endlich kluge und mutige Köpfe der Bürgerlichen Gesellschaft antreten, um einen Neustart zu wagen. Wo sind sie? Worauf warten diese gebildeten und erfahrenen Menschen? Nur sie können dieses Land verantwortungsbewusst aus der Irre führen und deshalb sollten sie sich für diese Herkulesaufgabe nicht zu schade sein. Die Menschen im Land brauchen Hoffnung und Visionen.

Morgenstunde (1175. Blog-Notat)

„Man kriegt ja immer mal was…“, meinte mal ein Lungen-Prof zu mir. Daran muss ich immer denken, wenn mal wieder etwas aus heiterem Himmel fällt. Diesmal war es ne Hexe. Ganz hinterlistig sitzt sie seit Montag im Gebälk, wandert und sticht bei dieser und jener Bewegungen fest zu. Einfach gemein. Pferdebalsam, Ibu, Heizkissen und Bandage helfen nur bedingt. Also ablenken in kleinen Verrichtungen, denn Dauersitzen geht auch nicht. Und so stehe ich (ab und zu) seit gestern am Pult und falte die MINIATUREN zum neuen Produkt, da kommt doch zwischen den Stichen Freude auf…

MINIATUREN, 6. Titel in der Reihe: ELSNER-EDITION hier:

Morgenstunde (1174. Blog-Notat)

Ein lieblicher Morgen. Seidenweich die Luft, Stille über dem Grün. Der Mohn tanzt, die Spatzen tschilpen gedämpft. Der Efeu im Lesegarten verbirgt die Märchenplatten, seine Zeit ist vorbei. Ich ziehe Kleinigkeiten näher an das Haus heran und genieße das gerade sehr. Schönes Wochenende allerseits!

Morgenstunde (1173. Blog-Notat)


Atemschweres Wetter seit drei Tagen. Schwüle und Feuchte schlagen Pflöcke in meine Tageswege: Bis hierhin und nicht weiter. Es stehen überall Sitzmöglichkeiten, auf die ich mich fallen lassen kann und beim Verschnaufen darf ich die Mohnblüteninseln anschauen. Das Rot ist eine Freude fürs Herz. Ich habe mich dann lieber doch ins Haus zurückgezogen und helfe mit dem Abwaschen der Siebe und Honiggefäße. Der Imkergatte bereitet die erste Honigschleuder in 2026 vor. Wir sind gespannt.
Im Atelier warten zwei neue Aufträge: ein Firmen-Logo und eine Landschaftsmalerei. Die Leinwand hat ein ungewöhnliches Format und musste bestellt erst werden. Diese Arbeiten werden in die kommenden Regenzeiten gelegt. Alles drängt nicht und deshalb habe ich sie auch angenommen. Auch mit dem Zeichnen meiner Weihnachtsgeister möchte ich ein bisschen vorankommen. Die Hälfte des Jahres ist ja schon bald rum…