Morgenstunde (617. Blog-Notat)

Manchmal muss man Dinge verwerfen. Als ich gestern die Pfützenspringerin auf Anhieb im Block hatte, wusste ich, der erste und auch der aufgehellte Klammhold ist es noch nicht. Ihm fehlte einfach das Zartsein, die Leichtigkeit des Frühlings. Also nochmal ran. 

Und da sind sie nun, die kleinen Frühlingswesen für die noch zu schreibende Geschichte. Das macht schon mal Laune 😊. Dieser Frühling kommt dieses Jahr mit viel Getöse, womit ich jetzt ausschließlich das Wetter meine… Der nächtliche Sturmwind hörte sich wie das Vorbeirauschen eines Güterzuges an.

Politisch, besser militärisch gesehen startet gerade ein Schreckensszenario von dem noch unklar ist, wo Putins Truppen zum Stehen kommen werden. Möglich ist alles. Er hat der westlichen Welt offen mit seinen Atomwaffen gedroht und man muss ihn wohl ernst nehmen. Es kann einem grausen vor diesem Größenwahn. Denn sein Ansinnen für das „Heimholen der Ukraine“ wäre geradeso, als würde Deutschland nach den alten Ostgebieten greifen – geht gar nicht. Ein haltloser Anspruch.

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2 Gedanken zu „Morgenstunde (617. Blog-Notat)“

    1. … gut. Und ich sage es so – obwohl meine Familie in diesen (Ost-)Gebieten ihre Wurzeln hat. Die politische Landkarte ist das Fazit eines Weltkrieges und verloren, heißt eben verloren…
      Gute Nacht, liebe Ivette!

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