Morgenstunde (510. Blog-Notat)

Rosenzeit, überall betörender Duft. Ich koche mir jetzt täglich ein Glas Rosenblättertee (von der Apothekerrose), er soll die Seele und das Herz leichtmachen. Im Garten ruft indes die Arbeit: Muss den Wein beschneiden, die Staudenbeete lichten. Und da ist noch die Sache mit dem Blumenmond. Der Liebste meinte neulich, den müssen wir im Herbst verkleinern, weil die Linde inzwischen ein Drittel des Beetes verdunkelt. Ja, dann aber richtig umgestalten. Mit dem unteren Zipfel hab ich in dieser Woche schon mal begonnen, denn auf dem Stück will irgendwie nichts richtig gedeihen. Wer weiß, was der vormalige Besitzer dort vergraben hat. Also habe ich jetzt ein Wasserbecken für die Vögel darauf gebaut. Noch muss der Zement durchtrocknen, dann kann das Planschen der Vögel beginnen. Der Imkergatte ist derweil beim Schleudern, morgen noch, dann hat er die ersten 100 Kilo Frühsommerblüte im Abfüllgefäß. Dann beginnt wieder die Rührerei, bis sich der Honig perlmuttfarbig zeigt. Zwei, drei Wochen bis zur Abfüllung in Gläser wird’s schon noch dauern. Die allergrößten Naschkatzen können aber schon mal verkosten kommen, damit die Vorfreude auf den neuen Honig wachsen kann. Schönes Wochenende allerseits!

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