
In den letzten zwei Tagen entstand diese neue Arbeit zum Thema Wasserland. Ich stelle fest, dass diese Spachteltechnik auf Karton anders (besser) kommt, die schönen Effekte sind auf Leinwand schwer zu übersetzen.
ATELIER PETRA ELSNER
Im Hofgarten der Verlagsbuchhandlung Ehm Welk in Angermünde ging am Donnerstag bei echt hochsommerlichen Temperaturen die Buchpremiere zu „Vom Duft der warmen Zeit“ über die Bühne. Etwa 40 geladene Gäste versammelten sich zum angenehmen Publikum – aufmerksam und sehr wohlwollend – ich bin dankbar dafür, denn diese Stimmung hat mich gut getragen. Die Lokalpresse hatte diesen Termin verschlafen, das kann vorkommen, wenn die uckermärkischen Seen mehr locken, als die Termine. Eigentlich stecken wir ja gerade in der Saure-Gurken-Zeit … So werden wir nächste Woche noch ein bisschen Material auf den Weg bringen müssen, damit das „Baby“ zum Laufen kommt. Hier ein flüchtiger Schnappschuss in das sich sortierende Publikum, kurz bevor ich zu lesen begann…


Nun endlich ist es Hochsommer. Wenn die Kinder verreisen beginnt im Dorf eine leise Zeit. Es ist, als ob man das Atmen und Seufzen der Blumen hören könnte. Morgen ist der vorerst letzte Auftritt, die Buchpremiere in Angermünde, und dann beginnt das Abschalten, Entspannen, Krafttanken im satten großen Garten. Ab und zu schnitze ich an dieser Gartenwächterfigur herum, mein neues Spielzeug. Aber ansonsten bekommt der Kopf mal eine Auszeit, nach dem aufregendem Halbjahr 2015. Habt eine gute Zeit.




Der Verlag Ehm Welk hat seinen regionalen Online-Shop modernisiert und nun wieder aktiv, dort bekommt man das neue Buch „Vom Duft der warmen Zeit“ auch.
Hier der Link dorthin:
http://www.regioshop-uckermark.de/…/verlagsbuchhandlung-ehm…
Ich warte. In der 27. Kalenderwoche sollte mein neues Buch „Vom Duft der warmen Zeit“ kommen (ursprünglich in der 23.). Geduld kann man das nicht nennen, was da in mir rumwabert, aber offensichtlich haben die Drucker hitzefrei oder die Buchbinder oder die Paketzusteller … Also warte ich, die 28. Kalenderwoche hat begonnen und versuche nicht zu maulen. Ich nehme jetzt einfach mal hitzefrei …

Der neuerliche Zeichenauftrag ( es war der sechste seiner Art) für die Einladungskarte zum Berliner Fest an der Panke 2015 (2. Wochenende im September) ist geschafft. Satte zwei volle Tage hab ich mich auf 10,5 x 21 cm ausgetobt, man glaubt es kaum. Aber nun kann ich die Pinsel und Stifte beiseite legen und den Rest vom Sonntagswetter genießen …

Das O.K. zum Druck ist meinerseits zu „Der Duft der warmen Zeit“ gegeben. In einer intensiven Korrektur-Woche haben wir gestalterisch noch etwas hinzugegeben: Einen Teil meiner Wasserland-Serie aus 2014. Wer schon länger diesen Blog mitliest, wird sie kennen. Es sind kleinformatige Arbeiten, deren Hintergründe gespachtelt sind – als Farbassoziationen, in denen figürliche Motive auftreten… zum Beispiel diese Kraniche. Ich finde diese malerische Ergänzung bereichernd. Nun lass ich mal los – für ein kleines Weilchen, bis das Buch fertig vor mir liegt.


Bin jetzt den zweiten Tag beim Korrekturlesen und schon ganz heiser, weil ich laut lese, so bin ich konzentrierter. Es ist irre, es gibt Texte, die ich inzwischen schon öfter bei Lesungen vorgetragen habe und andere, die ich nur geschrieben und erst jetzt wieder lese. Zuweilen staunt frau selbst über die Verläufe: Weil Details schon wieder vergessen oder besser überschrieben sind… ich bin voller Freude …