Ende der Rückschau

Frostige Zeiten.
Frostige Zeiten.

Den Ausflug in die zwei Jahre kurz nach dem Mauerfall will ich hiermit beenden. Ihr wisst jetzt, es gibt dieses 100-Seiten-Notat, das im März 1992 endet. Wen das der Analyse wegen interessiert, der sollte sich einfach an mich wenden. Beim Nachlesen heute, bemerkte ich, es ist mir nicht mehr so nah, weil längst Geschichte. Ich stecke inzwischen in einem komplett anderen Leben. Nur manchmal, zu einem Datum wie den 4. November (die große Demo auf dem Alex 1989) tut das noch weh und eine große Sehnsucht nach den Träumen der Wende platzt auf.

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Wende-Strudel (5)

März ’91

Schizoid, aber da habe ich doch wirklich noch einen Teich im Hausgarten angelegt, obgleich doch völlig unklar ist: werden wir übers Jahr hier noch wohnen? Sicher ist nur, die Westeigentümer haben kein Interesse und wollen verkaufen. Aber wer im Ossiland hat schon eine halbe Million? Wenige. Und Kredite, ja wenn, dann, um sie in Arbeit zu investieren, denke ich. Ich schaue vom Wohnzimmerfenster aus stolz auf dieses beruhigende und nützliche Suchbild, während hinter mir eine Reportage vom Landessender Brandenburg flimmert. Westhäuser in Kleinmachnow, ihre früheren und jetzigen Bewohner werden befragt. Ein Wessi schnaubt und empört sich, sein In-Bälde-Wieder-Eigentum besichtigend „…die haben ja alles verkommen lassen…“. Da kocht es schon wieder in mir, dünnhäutig geworden, gegen solche Typen. „Alles verkommen lassen!“ Alles? Dieses „Alles“ bohrt. Ja, ich kenne ostdeutsche Städte, habe vieles verfallen sehen. Doch dieses „Alles“ stimmt einfach so dahingeschwätzt nicht und mit den Westhäusern hat es seine eigene Bewandtnis:

Das gelbe Haus. Zeuthen, Bahnstraße 10, anno 1990
Das gelbe Haus. Zeuthen, Bahnstraße 10, anno 1990

Das gelbe Haus

Dieses abgetakelte gelbe Haus an der Bahnlinie ‘gen Osten ist das Haus meines Lebens. Hier lernte ich laufen, zwischen Hühnerdreck und Mülllöchern, welche die Wirtin alljährlich im Garten ausheben ließ, um die Abfuhrkosten zu sparen. Die Schrödersche blieb in meiner Erinnerung eine zänkisch-knauserige und schroffe Person. Hinter dem Küchenfenster parterre lauerte sie unseren Kinderspielen auf. Wenn Mutter abgespannt vom langen Tag gegen 18.00 Uhr in der Veranda nach ihrem Hausschlüsselbund suchte, zog der graue Besen flugs die schwere Holztür auf und überfiel sie mit vorwurfsvollen Worten: „Frau Segert, ihr Kinder haben schon wieder…“ Ria Segert entzog sich höflich, laute Wortgefechte waren nicht ihre Stärke. Im Treppenhaus machte sich der süße Duft von Rias Parfüms breit. Signalhaft – ich komme, ihr Spatzen. Sie gab den Gram von der Treppe nicht an uns weiter. Stolz soll die Schrödersche gewesen sein, dass im Hause, seit es errichtet wurde, nicht mehr renoviert worden sei. Seinerzeit schrieb man das Jahr 1929. Als in den Fünfziger Jahren der Kessel für die Heizungsanlage reparaturbedürftig wurde, ließ sie lieber eiserne Öfen aufstellen. Den Erlös für die gebrauchten Heizkörper goss sie sich im „Haus Zeuthen“, einer rauchigen Bahnhofskneipe, hinter die Binde. ’61 war sie plötzlich weg. Bei den Kindern in Westberlin geblieben, hieß es. 1961 war ich acht Jahre alt. Der Fakt an sich blieb mir nur deshalb im Gedächtnis, weil ich eines Tages von der Schule kommend, vor unserer Gartentür eine mächtige Menschenansammlung vorfand. Niemand wollte mich durchlassen. „Wir stehen auch an!“, zischte es giftig aus der Menge. Irgendwie verwirrte mich das, denn es hatte an dieser Pforte noch nie etwas zu kaufen gegeben. Schließlich musste ich wahrhaftig über den hohen, wackligen Maschendrahtzaun steigen, um aufs Gehöft zu gelangen.

In der unteren Etage versteigerte man die Schröderschen Habseligkeiten. Zum ersten, zum zweiten und zum dritten dröhnte es noch Stunden hoch zu mir in den oberen Stock, wo ich mich zu meinem Wellensittich hingeflüchtet hatte. Meine große Schwester war noch zum Gitarrenunterricht, und mir war’s unheimlich mit den vielen Fremden im Haus.

Fortan, so schien es mir jedenfalls, sah das Haus bessere Zeiten. Die Bewohner mühten sich nach Kräften und entsprechend ihres schmalen Geldbeutels. Instandsetzungskredite für Mieter gab es nicht. In die Schröderschen anderthalb Zimmer mit Küche und Bad zogen zwei junge Leute ein. Ein Mittzwanziger mit seiner kränkelnden jüngeren Schwester. Vorn daneben wohnte noch die einsame Tante Hedi. Unter ihrem Fenster sähte sie jedes Frühjahr dieselbe Sommerblumensorte aus. Hedi’s Schwester und deren Sohn waren längst in den Westen geflohen. Der Junge soll geschmuggelt haben. Aber nichts Genaues drang an mich. Jetzt hatte Hedi wenigstens etwas Platz und brauchte nicht mehr in der acht Quadratmeter großen Küche auf einem mickrigen Kanapee zu schlafen. In der Schule saß sie an warmen Tagen kartoffelschälend vor der Küche und besserte sich so die schmale Rente auf. Still und freundlich. Auf das windschiefe Klo im Garten brauchte Hedi nun nicht mehr bei Wind und Wetter. Die jungen Leute boten ihr und uns die Badmitbenutzung an. Aus dem stinkenden Bretterverschlag machten sie Brennholz.

Nach und nach verschwanden die rostigen Küchenausgüsse, neue Kachelöfen kamen in jedes Zimmer. Die Innenwände sahen überall frische Farben. Zeitungen von Anno 1920 kamen unter der vergilbten Wohnzimmertapete ans Licht. Wer da so alles wofür annoncierte… – spannend. Wir verrenkten uns mit dem Spachtel in der Hand die Köpfe, denn Sahne und Butter gab’s noch auf Marken, und Fleisch zu holen, hieß Schlange stehen; wie für vieles andere auch.

Das verwahrloste Umland des Hauses wurde endlich zum Garten, mit jungen Obstbäumen und Blumen, Steingarten und einem Kräuterbeet, wie man damals halt Gärten anlegte. Den Müll holte jetzt der städtische Abfuhrbetrieb. Was das kostete, berappte die Wohnungsverwaltung von unseren kleinen Mieten. Wir kümmerten uns bei den Instanzen, zäh, hartnäckig und mit spitzer Feder, dass sie wenigstens das Notwendigste reparierten. Was gar nicht so leicht war. Westhäuser durften ja gesetzlich in ihrer baulichen Substanz nicht verbessert werden. Doch es fanden sich Wege, wenigstens den Verfall aufzuhalten. Allgemein möglich, wenn die Mieter nicht allenthalben wechselten. Sturmschäden beispielsweise, dafür gab es spezielle Fonds. So kamen wir nach einem der typischen Januarstürme, bei dem die Ziegel wie Blätter im Wind abhoben, zu einem neuen Dach. Oder, wenn Einsturzgefahren drohten und kleine Kinder im Hause lebten, ließ sich mit unermüdlichen Eingaben an die Wohnungsverwaltung etwas ausrichten. Man musste halt auch einigermaßen penetrant mit seinen Forderungen sein. Das brachte die neue Kellertreppe und eine Abwassergrube, neue Keller- und Küchenfenster. Das Bad fliesten wir selbst. Ernst und Ria bauten sich Gasheizungen ein, wir im Bad Therme und Gamat. Immerhin. Nur der Putz rieselte von Jahr zu Jahr mehr. Natürlich hätten wir auch gern das geändert und manches mehr modernisiert. Doch wer hier ehrlich lebte und kein Altvermögen besaß, dem war das mit seinem Einkommen kaum vergönnt. Obgleich Vater und Mutter vollbeschäftigt arbeiteten, sie als Rundfunkjournalistin, er als Ökonom, reichte ihr Verdienst meist nur über den Monat. Den dünnen Überhang sparten die Eltern für schlicht-nützliche Geschenke zu den Feiertagen und die alljährliche, sehr preiswerte Urlaubsreise im Land. Später erst, als wir zwei Geschwistermädchen aus dem Hause waren, konnten sich Ernst und Ria alle zwei Jahre eine Reise nach Bulgarien, Rumänien oder in die CSSR leisten. Ein Auto fuhren sie nicht. Dafür war das Haus an der Bahn immer reich an Gästen. Besonders sommerwärts, wenn der wilde Wein sein Gemäuer umschlang und die Tante-Hedi-Blumen blühten…

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Wende-Strudel (4)

Sibylle hat sich mehr gewünscht, also noch einen O-Ton:

Ein Wendemagazin
Ein Wendemagazin

Jetzt, Dezember 1990, da eigentlich alles der gelebten Jahre in Frage steht, der gesamte Existenzraum wankt und schlingert, da nicht einmal die Ausgangsfakten für ein Lebenskalkül gewiss sind, bedrängen mich die Erinnerungen. Der Alltag ist randvoll mit Hiobsbotschaften und längst ist das Maß der Erträglichkeit überschritten. Bedroht von erstmaliger Arbeitslosigkeit, nicht zu wissen, ob die Bildungs- und Berufsjahre noch anerkannt werden. Von Woche zu Woche hin- und hergerissen zu werden, zwischen Verkauf oder Konkurs der „eigenen“ Firma. Das heißt Produktionsstop am Montag und Wiederaufnahme am Mittwoch. Wir machen Zeitungen, die sich auf dem Markt im freien Fall befinden. Das Geld kommt jetzt monatlich von der Treuhand. Keiner weiß, was morgen ist, und das Gehalt reicht bis zum Ersten. Wir schweben indes weiter über dem Abgrund, in den wir seit Jahresbeginn sehen können, fast ausgelöscht. Zwölf Monate versuchten wir alle unsere fünfzehn Kinder- und Jugendzeitschriften neu zu profilieren. Das war ein Kraftakt ohne das nötige Geld, die einschlägige Lobby und auch ohne die eigentlich notwendige Konsequenz der Beschränkung.

Abends gehe ich durch unser seit achtunddreißig Jahren gemietetes Zweifamilienhaus am Rande der Stadt, als wäre ich schon nur noch ein Gast hier. Es ist ein Westgrundstück. Die Fernsehnachrichten des Tages machen die Verletzungen für diese vierundzwanzig Stunden komplett. Wie lebt man in solchen Zeiten, wo ist der Ort, der einem nicht eben gerade streitig gemacht wird?

Ich bin in der friedlichen Illusion aufgewachsen, dass die Geschichte Deutschland für immer geteilt hat. Ich kannte das andere nicht. Und was hier gewachsen ist, glaubte ich reformierbar. Denn ich traue den Menschen auch den friedlichen Wandel zu. Doch nach welchem Bilde? Das war nach dem Wendemonat Oktober ’89 nicht genug klar, und Zeit, dies herauszufinden, gab es nicht. Vor dem Anschluss fragten die Talkshow-Master noch höflich, was es denn sei, was wir ins geeinte Deutschland einzubringen hätten. Oft antwortete es, dieses Undefinierbare für Wessi’s: „menschliche Wärme“. Der Verfassungsentwurf des „Runden Tisches“ war noch nicht geschrieben, und die Menschen in Ostdeutschland diskutierten das Thema Schuld und Niedergang. Alles dennoch Wertvolle in 16 Millionen Menschenleben schien verschüttet, denn sie waren ja damals schon aus dem vertrauten Leben in einen Strudel gerissen, woraus schlecht eine Draufsicht auf die Vergangenheit zu bekommen ist.

Jetzt, da man im Begriff ist, gänzlich zu verlieren, treten die Dinge im Gedächtnis an, wie bei einem Sterbenden. Vorsichtig, weil jedes Detail schon allein diskreditiert ist durch seinen Existenzrahmen im deformierten “Sozialismus”. Und die Folge daraus: der deformierte Ossi-Mensch, der durch die Debatten schwappt, als missbrauchte, krankhafte Figur, die nun – peinlich berührt von ihrem Selbst – wieder schweigt. Doch ich lebe ja noch, stürze nur innerlich. Besinnung und Leben im Augenblick scheinen mir wenig verträglich. Momentan jedoch pendele ich stündlich zwischen diesen Daseinssituationen …

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WENDE-STRUDEL (3)

Petra Elsner: Echo der Vergangenheit, 70 x100, Acryl auf Karton, 2002
Petra Elsner: Echo der Vergangenheit, 70 x100, Acryl auf Karton, 2002

Daseinspendel:

Ich hatte einen Ort, wo ich Zuhause war. Mit keinem Flecken Erde war ich so verbunden, wie mit dieser flachen, weiten, sandigen Region. Streusandbüchse nannte man sie, weil auf den Böden eigentlich nur Mohrrüben gut wuchsen. Aber auch satte Wiesen gab es hier, tiefe Wälder und romantische Seen zwischen den ländlichen Siedlungen aus Backsteinen, weißgekalkten Mauern und verwittertem Holz. Ein gerader, harter, aber aufrechter Menschenschlag gedieh hier. Etwas stoffelig vielleicht, doch zugänglich. Selbst die aus Schlesien und Böhmen Hergetriebenen, die Gestrandeten vor den Ufern Berlins, blieben nicht lange Fremde, assimilierten schließlich mit diesen Märkern.

Zuhause, darin ist alles, was einen Menschen an eine Gegend bindet – seine Wurzeln. Jeder Zweig seines Selbst’ bekommt von dorther Nahrung.

Mein Zuhause war, gleich der Zeit damals, kein Ideal. Doch ich liebte es, wie man von einem unsymmetrischen Gesicht angezogen und fasziniert sein kann. Neben den irdischen Farben der Mark erinnere ich mich kaum an eine andere, als an das an allem haftende Grau. Selbst die Leute schienen mir etwas davon zu haben, in ihren Gesichtern, ihrer Kleidung, in der Art wie sie gingen und sprachen. Doch ihren Herzen entsprang eine herbe Wärme, und die Umstände ließen sie dichter zusammenrücken denn je. Vielleicht waren es Spielarten der Notgemeinschaft – gleich Geschmähte und Besiegte im letzten großen Krieg, gleichgestellte Habenichtse durch denselben, materiell und immateriell, gleichgemacht durch die neue Ordnung in diesem Splitter Deutschlands. Die sozialen Stände verwischten sich. Der Mangel in dieser zwanghaft geschlossenen Gesellschaft prägte Beziehungen zwischen beispielsweise Handwerkern und Intelligenzlern. Eigenwillige Zweckfreundschaften entstanden. Gibst du mir, verschaff ich dir… Vielleicht aber war dieses Verbundensein miteinander auch mehr als nur ein zwangsläufiges Verhältnis. Denn man konnte vorurteilsfrei überallhin tiefe Beziehungen entwickeln, die nicht traditionellen Standesvorstellungen entsprachen. Sodann erfuhr man viel über den anderen – wenn man wollte. Gleichklang und geistige Beweglichkeit verschafften Einlass in die Nische. Diese sozial gemischten Freundeskreise waren für viele das Salz ihres Daseins. Und der Reichtum dieser menschlichen Beziehungen wog wie ein schwerer Anker.

„Geh’ Du nicht auch noch fort von mir…“, sang im Sommer ‘89 Gerhard Schöne. Warum wohl? Kaum, um das Festgefahrene zu erhalten, sondern hier zu bleiben und es zu ändern. Dass dies machbar ist, dass die sichtbaren und unsichtbaren Verletzungen heilen würden, glaubten viele…

 

Da die Reaktionen auf die Leseproben recht still waren, ist dies der letzte Ausschnitt aus den Wende-Niederschriften. Ich will Euch schließlich nicht langweilen mit vergangenen Zeiten.

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WENDE-STRUDEL (2)

O-Töne aus 1991:

Fassade in der Kleinen Rosenthaler Straße. Foto: Petra Elsner
Fassade in der Kleinen Rosenthaler Straße.
Foto: Petra Elsner

Stell’ Dir vor, es hat Dich aus Deinem Land getrieben, so wie Tausende auf dem Balkan, im Nahen Osten oder sonst wo in dieser wirren Welt. Du gehst aus irgend gearteten Zwängen ohne Wiederkehr. Dort, wo Du hingerätst, musst Du Dich zurechtfinden lernen, Sprache und Umgang, Gesetze und Gepflogenheiten, jeden Tag ein bisschen mehr. Und es gibt Niederlagen, weil man so rasant nicht alles zugleich in sich aufnehmen kann. Aber es wird.

Ja, ich weiß, Du hast Deine Koffer nicht gepackt, bist hier geblieben und doch in ein anderes, unbekanntes Land gezogen, fremd geworden auf vertrautem Terrain. Kaum ein Tag, der Dich nicht verletzt, denn plötzlich bist Du zugehörig einer Minderheit, mit der man umgeht wie mit jeder Minderheit: schroff und ablehnend. Der Ostdeutsche, der einfach gelebt hat in dem Zwischen-Land seiner Geburt, das man jetzt den Unrechtsstaat nennt, nervt und verunsichert den Altländler. Doch sie werden nicht nur ihr Gesicht verlieren, wenn sie Dich noch lange zum Zweit-Klasse-Deutschen stempeln, per Gesetz und aus schlechter Gewohnheit. Steck’ nicht auf. Bei diesem Langstreckenlauf vergiss nicht, wie wir lebten, und dass wir jenen die Erfahrung einer anderen Gesellschaft und deren Niedergang voraus haben. Lass Dir Deine Erinnerungen nicht verschrecken, anzweifeln, austauschen, auch wenn der Rucksack „DDR“ schwer wiegt. Was darin steckt, macht Deinen Ursprung aus.

Ich rede nicht von Nostalgie, dem Gift, das Dir das Leben lähmt.

Sicher, es wird auch Heimweh geben, wie es die Auswanderer spüren, und Frust. Aber wenn Du nicht aufbrichst in die Jetztzeit, in der Du Deine Vergangenheit ehrlich bedenkst, wiewohl verarbeitest, wuchert sie in Dir und wird dort zum krankhaften Schattengewächs.

Jeder hat seine einzigartige Geschichte und andere Empfindungen zu seiner gelebten Zeit, vielleicht gibt es deshalb so viele Wahrheiten. Hört sie Euch an. Es wäre ja möglich, dass wir Deutschen füreinander einen Spürsinn entwickeln – mit der Zeit.

(pe) März 1991

 

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