
Es war eine inspirierende Woche. Es gab Gurken und Tomaten im Garten, drei Froschwinzlinge am Teich. Ein Essen in Templin und 15 kleine Vorlesungen beim Online-Kongress „Lebensfreude statt Lebensfrust“ mit Prof. Hüther und seinen Gästen. Einiges war sehr spannend. Da ging es um Innere Verträge, Potenziale erkennen, um Neugierde und Mitgefühl und einen Satz von Verena König, der auch für Kranke stimulierend ist: Selbst, wenn ich… (z.B. den Berg nicht mehr hochkomme), so kann ich aber doch… (den Berg aus dem Tal ansehen). Die Hinzufügungen kann sich jeder selbst für sich suchen. Das erinnert mich an das Gedicht von Rose Ausländer:
Noch bist du da
Wirf deine Angst
in die Luft
Bald
ist deine Zeit um
bald
wächst der Himmel
unter dem Gras
fallen deine Träume
ins Nirgends
Noch
duftet die Nelke
singt die Drossel
noch darfst du lieben
Worte verschenken
noch bist du da
Sei was du bist
Gib was du hast
Ja, das muss ich mir immer wieder vergegenwärtigen. Nicht alles, was ich da beim Kongress zu hören bekam, hat mich gefesselt, aber es gibt immer wieder neue Einsichten. Bis Sonntag geht die Wissensvermehrung. Nachmittags hab ich dann doch noch meine Weihnachtsgeschichte für 2026 geschrieben. Mit dem Zeichnen dazu geht es weiter… Schönes Wochenende allerseits!