Morgenstunde (386. Blog-Notat)

Heute ist der große Tag: Das Kurtschlager Gold läuft gerade aus dem blanken Edelstahlgefäß in die Gläser. Herrlich! Nach acht Wochen Reifezeit und einem nicht enden wollenden Rührprozess hat der Imkergatte gesagt: „Der Honig meint, er kann jetzt abgefüllt werden.“ Auf die Etiketten soll ich „Sommertrachthonig“ schreiben, denn es ist mehr als Sommerblüten drin, sondern auch Waldhonig (Blatthonig), was ihm eine besondere Note verleiht: voll aromatisch, nicht streng. Ich bin begeistert und ich denke, die Honigkunden des Imkers werden es auch sein. Ab morgen könnt Ihr gerne bei uns läuten, das Kurtschlager Gold steht dann bereit! Ich werde jetzt mal die Etiketten schneiden und die ersten 80 Gläser etikettieren…

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Morgenstunde (359. Blog-Notat)

Zu heiß fürs Schreiben. Der Imkergatte schleudert dieses Wochenende Honig, diesmal das erste Kurtschlager Gold 2020. Die vorhergehenden Schleudern kamen vom Standort Altlüdersdorf (bei Gransee) und brachten vornehmlich Rapshonig. Mal sehen, wie  der Kurtschager seinen Farbton beim cremig Rühren verändert. Er schmeckt jedenfalls lieblich-mild. Ich hab mir derweil eine kurzweilige Fingerübung für die Kauz-Kopf-Serie vorgenommen, die konnte frau jederzeit unterbrechen, wenn der Liebste Hilfe brauchte. Die 17. Zeichnung zeigt die Sperbereule (Surnia ulula). Weil sie dem Sperber ähnelt, heißt sie halt auch nach ihm. Zuhause ist sie Skandinavien, Kamtschatka, Alaska, Estland und Kanada. Sie ist ein Ansitzjäger und bevorzugt deshalb halboffene Landschaften. Als Teilzieher kommt es vor, dass man sie auch in Deutschland sehen kann, immer, wenn das Futter am eigentlichen Standort knapp wird. Das Nachtblau im Haupt ist wahrscheinlich aus der Blauen Stunde gefallen, in Wirklichkeit ist es Schwarzbraun mit weißen Flecken…. 😊 Schönen Sonntag Euch allen!

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