Morgenstunde (1180. Blog-Notat)

Wir haben den Beutezug der Woche auf gestern vorverlegt und nicht erst die heutige Ü-30-Grad-Marke abgewartet. So können wir vor die Tür gehen, solange es erträglich ist, wenn nicht, dann nicht. Die Pflanzen im Tomatenhäuschen bekamen noch ein weißes Laken als Sonnenschutz spendiert, ich hoffe, es hilft ihnen, die Hitze zu überstehen. Der Imkergatte ließ abends noch die Waben der 2. Schleuder kreisen. Mitte/Ende Juli wird er Abschleudern. Das Bienenjahr ist viel kürzer als das Kalenderjahr. Die Tierchen befinden sich schon im Herbst, während ihr Honig in den Abfüllgefäßen gerührt wird und reift. Aber auch wir rüsten schon für das zweite Halbjahr und haben heute Heizöl liefern lassen. 1000 Liter, damit kommen wir gerade bis zum Jahreswechsel. Die Ölkrise beschert schwankende Preise. Diese Ladung war satte 150 € teurer als die letzte in 2025. Wir wollen hoffen, dass die Preise wieder ein niedrigeres Niveau erreichen, möglichst stabil, bis dahin geraten solche Bestellungen zum Pokerspiel: Wer blinzelt, hat schon verloren. Via iPhone kam heute die Nachricht, unser für Samstag geplantes Dorffest wurde wegen Hitze abgesagt, das ist genau die richtige Entscheidung, wer tanzt schon bei 40 Grad… die Kreativität geht auch bald schlafen … Nachteulen schauen stattdessen: Fußball 😊

Morgenstunde (691. Blog-Notat)

Ich weiß nicht, die wievielte Hitzewarnung zum Tag es in 2022 ist, aber gefühlt waren und sind es zu viele. „Wüstentage“ heißen sie neuerdings und ja, sie verwüsten. Nach den Pflaumen- und Birnenbäumen werfen jetzt die Winteräpfelchen die Früchte ab. Obwohl die Bäume täglich einen Eimer Wasser bekamen! Es ist nur noch traurig… Der Garten leidet und ich auch.
Verziehe mich nach dem Morgengang ins Atelier. Die Schneeeule (vergeben am 3. September22) war gestern, heute setze ich mich an eine Sperbereule im Flug. Ich muss aufpassen, dass ich mir dabei nicht wieder ein krummes Kreuz hole. Aber es gibt ja die Tage zusehends Ablenkung. Die meisten Freunde oder Atelierbesucher haben, der Hitze wegen, ihre Besuche immer weiter weg in den Spätsommer geschoben, aber nun kommen sie. Alle zwei Tage klingelt es zu den Kaffeezeiten, das bringt Abwechslung und reizt uns aus der Hitze-Lethargie… gut so.