Fotoprojekt „Vier Jahreszeiten“

Bild 10: Kopfweide Mitte Oktober 2023:  Meine Beteiligung am  Projekt von Royusch

Das Fotoprojekt „Vier Jahreszeiten“ betrachtet fotografisch immer das gleiche Motiv im Jahresverlauf. Allein die Verwandlung durch die Zeit ändert es. Ich habe mich für meine Kopfweide entschieden. Sie ist der erste Blickfang in unserem 140 Meter langen Landschaftsgarten.

Man sieht es, Mitte Oktober lichtet sich das Laub und bildet Blätterteppiche. Das Sattgrün hat sich in den Stamm zurückgezogen und das große Welken beginnt.

Das Weidenthema  hat übrigens auch in meinem Bildschaffen einen festen Platz: Hier „Die Weidenfrau“, eine Grafik zum Gedichtband „Mondphasen“ von Sylvia Krupicka.

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Fotoprojekt „Vier Jahreszeiten“

Bild 2: Kopfweide im FEBRUAR 2023
Meine Beteiligung am  Projekt von Royusch

Das Fotoprojekt „Vier Jahreszeiten“ betrachtet fotografisch immer das gleiche Motiv im Jahresverlauf. Allein die Verwandlung durch die Zeit ändert es. Ich habe mich für meine Kopfweide entschieden. Sie ist der erste Blickfang in unserem 140 Meter langen Landschaftsgarten.

Der Weidenschnitt im Februar.

Ja, man hat mich schon oft belehrt: So beschneide man Kopfweiden aber nicht. Ist mir egal, denn so beschnitten, ergibt sie auch in der kahlen Jahreszeit eine gute Figur als eine Art Baumskulptur. Sie unterstreicht, das mystische Wesen der Weiden. Den Legenden nach, boten sie Elfen und Kobolden Lebensraum. Erst sehr viel später wurde die Weide als Hexenbaum beschimpft, wegen der Wünschelruten und all dem heilenden Zauber, der in ihr steckt. Weidenrinde galt als Schmerzmittel, Weidenblüten helfen gegen Verbitterung. Weidenspäne benutzt man zum Räuchern. In der Mythologie steht die Weide für Demeter, der Göttin der Erde.  Die Ahnen glaubten, dass die Weide für Widergeburt der Natur steht und Inspiration und Heilkraft symbolisiert und auch, dass sie dem Menschen Krankheiten abnehmen könne. Dieser Baum schenkt Kraft und Harmonie.

Und nun: Fortgang der KLAUSUR 2023

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