Samstag waren wir seit langem mal wieder unter Leuten. Der Kulturverein hat vor der Sommerpause zum Forellenessen eingeladen. Da konnte ich einfach nicht widerstehen 😉. Auch, wenn ich für die Schritte durch den weitläufigen Garten von Gertraud und Horst mehrere Atempausen brauchte, um auf dem kleinen Festplatz anzukommen. Ich hab‘s nicht so gerne, wenn man mir beim Verschnaufen zusehen kann, nun denn…
62 Fische hatten Vereinsfreunde am Freitag in Prenzlau geangelt, ausgenommen und Horst hat sie gestern Abend für uns geräuchert. Spitzenmäßig. Jeder hatte etwas für den Abend beigesteuert und so bogen sich die drei Tische unter den vielen Salaten, selbstgebackenem Brot für Tomaten- und Kräuterbutter und einer sehr besonderen Torte. Es war ein wohliges Schmausen und Plaudern. Der Himmel spendierte Tropfen, wir rückten zusammen und bekamen gegen die Abendkühle wärmende Decken. Die allermeisten der Runde hatte ich seit Oktober nicht mehr gesehen. Ein seltsames Gefühl, etwas von Dabeisein, doch eher Gast sein. So etwas geschieht, wenn man sich zurückziehen muss. Aber dieser Abend war gesellig, die Forelle war saftig, der Weißwein süffig. Ein feiner Abend, ich danke sehr.

