Morgenstunde (932. Blog-Notat)

Kalte Luft, klarer Blick. Wir hatten gestern eine entspannte Ausfahrt nach Neuruppin. Eigentlich ging es nur um einen Termin bei der Postbank. Für so etwas muss man ja heutzutage weit fahren… Aber die Blicke in die erwachende Natur entschädigen vollends. Gegenüber dem alten Neuruppiner Gymnasium lockte ein kleiner Markt. Dort waren nur Leute mit Frühlingsgesichtern unterwegs und ein Blumenstand lockte, wie man ihn nicht alle Tage sieht – ich musste das tränende Herz einfach mitnehmen 😊. Auf der Rückfahrt packten wir in einem Gartenmarkt die nächste Ladung Erde ein, womit nun auch das zweite Hochbeet angerichtet ist, die warme Zeit kann kommen.
Abends übe ich für meine erste Lesung dieses Jahr im Groß Schönebecker Jagdschloss und schreibe unterhaltsame Zwischentexte. Letzte Woche wollte ich bei meinem Verlag meine Bücher für diese Lesung nachbestellen, aber wie so oft, wird erst in der Vorweihnachtszeit nachgedruckt und dann auch nicht alle 13 Titel. Da kann man sich noch so sehr abstrampeln, wenn die Partner nicht mitziehen (können), wird’s nichts. Nun denn, die Zukunft liegt eh in den handgefertigten Künstlerbüchern, spätestens, wenn die Kleinverleger in Rente gehen…

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