Morgenstunde (849. Blog-Notat)

Es ist herbstkühl und draußen stehen die Probleme Schlange – privat, wie im ganzen Land. Unser altes Auto wird nicht mehr, sagt die Werkstatt. Nun müssen wir blitzschnell einen tauglichen Ersatz finden…
Für das Land braucht es wohl allenthalben einen schönen Schlossbesuch, um die Streitkulisse der Ampel zu richten. Wenn er nur helfen würde. Denn ob die schleppende Wirtschaftslage wirklich noch durch Hilfspakete angekurbelt werden kann, ist m.E. fragwürdig. Was auch immer, sie kommen zu spät. Die Abkehr vom Standort hat längst begonnen. Nach vier Krisenjahren, nun der streitbeladene Transformationsprozess, der der gesamten Gesellschaft viel abverlangt. Aber damit der gewaltige Wandel gelingen kann, muss die staatliche Verwaltung zu allererst ihre eigenen Hausaufgaben verrichten: Den Abbau von Bürokratie, und den bitte nicht nur mit dem Mund. Im Schönreden ist die Ampel ganz groß. In Wirklichkeit aber, steht vor jeder Hilfe zuerst ein neuerlicher Antragswust, der auf bestehende Regelungen obendrauf kommt. Der bürokratische Aufwand wächst, statt zu schmelzen. Es braucht jetzt eine radikale Bestandsanalyse, die Behördenhürden abbaut. Allein große Fördermittelpakete reichen nicht, den Standort Deutschland zu gesunden…

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