Morgenstunde (650. Blog-Notat)

An der Havel in Mildenberg.

Am Morgen lag alles und jedes unter einer gelben, klebrigen Schicht Kiefern-Blütenstaub. Mangels Regen versinken wir gerade in diesem pulverisierten Gelb. Beim Laufen durch die Wiese staubte es und beim Rasenmähen auch. Mittags waren wir nach einem Termin im Mildenberger Hafen essen und auch dort lag selbst der Wasserspiegel der Hafenbecken stumpf und trüb. Allein die Havel nahm die Pollen mit sich hinfort. Wir allerdings müssen bis Freitag durchhalten, dann gibt es Gewittergüsse, die es hoffentlich richten werden. Ich bitte den Wettergott, dass er Samstag zu meiner Gartenlesung die Wolken dichthält. Notfalls müssen alle Gäste verteilt ins Häuschen. Mit Mikro und Verstärker kann man meine Geschichten dann überall im und am Haus hören. Hatten wir schon mal in einem sehr kalten April mit den Kulturbündlern aus Zehdenick, die fanden es nett so dicht beieinander. 25 Leute in der Wohnküche, sie wollten kaum gehen. Aber lieber wär‘s mir trocken im Garten. Wir werden improvisieren…

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2 Gedanken zu „Morgenstunde (650. Blog-Notat)“

  1. Liebe Petra, für Deine Lesung im Garten wünschen wir Dir viel Erfolg, nette Zuhörer und Superwetter !
    Das Büchlein „Die Zeit der weißen Wälder“ würde ich gerne einmal für mich reservieren lassen. Ich hoffe es selbst abholen zu können.
    Bitte grüße alle, die uns kennen und mögen,
    bis bald mal wieder, liebe Grüße, Manfred und Edeltraut

  2. Lieber Manfred und liebe Edeltraut, gestern habe ich erst abends in den Computer wieder reingesehen… Mani, ich werde Deine Grüße nachreichen und gerne lege ich ein Büchlein für Dich zurück. Vielen Dank und schönste Grüße einstweilen, Eure Petra

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