Morgenstunde (560. Blog-Notat)

Über dem Aufbau der Büchertische hing dichter Nieselregen. Doch als hätte der Himmel ein einsehen, wurde es mittags besser. Es blieb zwar klamm, aber die Wolken hielten nach 14 Uhr dicht. Das brachte uns nach und nach wirklich viele interessierte Besucher zum Literaturfest am Bahnhof Wandlitzsee. Darunter auch kindliche Leser, die mein Buch „Der Schatz der Baumriesen“ favorisierten. Die meisten Besucher am Stand waren „Stammgäste“, aber es gab auch besondere Begegnungen: Eine „alte“ Kollegin überraschte mich mit einem Wiedersehen nach über 30 Jahren – das sind Sternstunden des Alltags. Wir hatten uns in den Wirren der Wende aus den Augen verloren, jetzt schreiben wir uns schon seit Monaten. Nachdem sie ein Buch von mir bei ihrer Mutter entdeckte, schickte sie mir eine Kontaktmail. Darüber kam es zu einem langen Briefwechsel und nun stand sie selbst vor mir. Da bekommt man/frau ne Träne im Knopfloch…😊 Bücher können eben auch Verbindungen aufnehmen… Ich hab mir Lesefutter von zwei Standnachbarn mitgenommen, mal sehen, was daraus wieder erwächst 😊…

 

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