Morgenstunde (543. Blog-Notat)

Gestern Morgen zwickte mich da ein Zweifel: Haben wir das richtig entschieden? In der Nachbarschaft hatten die Kollegen das große Flanieren bei sich auf den Höfen und wir waren zum ersten Male bei den OFFENEN ARELIERS Brandenburgs nicht dabei. Aber dann kam der sechste angemeldete Augustbesuch ins Atelier und die Zweifel verflogen. Ein anregender Gedankenaustausch war das und genauso wünschen wir uns die Einblicke ins Schaffen. Also lassen wir nicht mehr nur den einen großen Event im Jahr steigen, sondern: man/frau darf immer reinschauen und gewiss sein, dass ich mir Zeit nehme. Ich glaube, in so flüchtigen Zeiten, hat das einen besonderen Wert.  In all den Jahren wuchs bei uns zum OFFENEN ATELIER die Gästeschar. Schlussendlich konnte ich mich kaum noch auf Gespräche einlassen, weil wieder jemand eintraf oder etwas brauchte, wollte… ich war an diesen zwei Tagen eigentlich nur ein Staublappen über der Gesellschaft. Und viele, sehr viele kamen eigentlich nur wegen des Kuchens und mancher schaute erst gar nicht ins Atelier… Also, ich bin zufrieden mit der „ganzjährigen Atelier-Öffnung auf Nachfrage“. Heute zum Sonntag erreichte mich noch die tolle Nachricht, die Wandlitzer Gäste aus der letzten Woche geben die Leihgabe nicht mehr her. Sehr fein 😊 und ein Grund zur Freude, weil meine Kunst wieder einmal Herzen berührt hat…

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