Morgenstunde (464. Blog-Notat

Ich hab die Ostereier in Hof und Vorgarten gehängt, um den Frühling zu locken, aber die Kälte verharrt. Selbst die Schneeglöckchen zittern heute morgen. Wenigstens haben wir pralles Sonnenlicht, auch wenn wir draußen noch die Schultern noch bis zu den Ohren hochziehen… Aber trotzdem ist das Rausgehen jeden Morgen wie eine kleine Überraschung – die Frühblüher zeigen sich endlich zaghaft. Kurtschlag ist leider ein Kälteloch, wenn in Eberswalde schon die Krokusse blühen, schieben sie hier gerade mal das Blattgrün. Wir sind also etwa 10 Tage hinter dem Blühkalender des Nordens.
Diese Woche bin ich gut im Klausurtext vorangekommen. Nebenschauplätze sind gesichtet, Agata, die weise Stimme in der Geschichte ist erfunden und hat ihren Charakter bekommen und auch eine Gestalt, wie die beistehende Illu zeigt.
Morgen geht es wieder nach Prenzlau – diesmal  zum IMPFEN. Mein Termin ist früh am Morgen, der Liebste ist erst nachmittags dran. Wir sind die Kandidaten mit dem ärztlichen Attest und bekommen AstraZeneca. Ich nehme es, wie es kommt, schließlich haben die Engländer das Zeug auch vertragen, also was solls.  Aber du meine Güte, wieviel Papier für so einen Termin bedruckt wird! Ich verstehe es nicht, wir haben eine Krankenversichertenkarte mit einer Nummer, alles könnte ganz einfach sein… ist es aber nicht, es ist die Hochzeit der Bürokraten und der Bedenkenträger. Umso länger das Ganze dauert, desto schlimmer wird es und Brandenburg ist das Schlusslicht. Wer hat das zu verantworten (?), der/die sollte endlich den Hut nehmen und gehen. Die Geduld für Missmanagement hat Grenzen…

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