Morgenstunde (1146. Blog-Notat)

Nun, werktätige Menschen werden heute vielleicht enttäuscht in das Regengrau schauen, aber ich finde es schön, dass es endlich regnet. Als ich gestern ein paar Pflanzen setzte, staubte die Gartenerde, so trocken ist es schon wieder. Also gönne ich der Natur die paar Tropfen, die hier im Nord-Osten Brandenburgs noch ankommen. Der Imkergatte hat die letzten Tage seine Frühjahrsarbeit an den Bienen wieder aufgenommen. Zwischendurch schleppt er Weidenschnitt und staucht ihn in die Trockenhecken. Er hat auch begonnen den Gehölzschnitt zu verbrennen. Zwei Jahre hatte sich da was angesammelt, nicht nur wegen der vergangenen Lebensschwere. Es war einfach, wenn er Zeit hatte, zu trocken und der Wald zu nah… Aber dieser Tage lichten sich die wilden Ablagen. Ich bin ganz glücklich über seinen Einsatz, denn der Garten war ja vornehmlich meine Freizeitarbeit… das ändert sich – leider. Aber, wenn ich sehe, wie stolz er ist, mir das abzunehmen und wie froh es mich macht, dass er sich nicht genötigt fühlt, dann wird es leicht, die Dinge anzunehmen 😊. Ja.
Ich habe indes ein fettes Suppenhuhn zu rund 10 Litern Hühnersuppe verarbeitet. Das letzte vor der warmen Zeit. Der Froster ist voll 😊. In den Zwischenräumen baue ich weiter Künstler-Hefte und tüte ein. Als wir Donnerstag zum Beutezug der Woche starteten, sah ich, überall schön die Ostereierbäumchen leuchten, das hatte ich noch nicht auf dem Schirm, abends lachte auch unser Bäumchen mit seinen bunter Eiern. Es geht aufwärts im Jahr. Wünsche ein schönes Wochenende allerseits.

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