Morgenstunde (1143. Blog-Notat)

Immer noch Frost am frühen Morgen. Gestern habe ich im Teich einen Frosch entdeckt, der wohl in den Sonnenstunden das Erwachen probiert hat und dann wieder eingefror. Ich hoffe, er überlebt das. Da habe ich mir in den letzten Wochen was antrainiert: Halb acht aufstehen (sonst wird es gerne 10 Uhr) , mit einem Glas Tee vor den Computer schleichen und schreiben bis zum Mittag. Es ging mir gut damit und im Grunde könnte ich augenblicklich so weitermachen, aber das Leben ruft. Man wird es kaum glauben, wir sind noch beim Wegpacken des Weihnachtsschmucks. Gestern kam der letzte Lichterbogen aus dem Wohnküchenfenster dann. Wir lieben dieses schöne Winterlicht, drum darf es gerne bis Lichtmess stehen… ist auch lange vorbei. Aber Kinner nee, hat der Staub eingefangen. Die Figuren sind aus nicht so glattem Sperrholz gesägt und das hält gut fest. Das Abstauben habe ich lieber im Freien mit einem großen Pinsel besorgt. Wirklich mit Wolkenbildung 😊. Jetzt fehlt nur noch die Spieldose, die trällert in den letzten Tagen ziemlich oft „Stille Nacht“, die Feder muss vor dem Wegpacken die Spannung verlieren. Ja, Weihnachtsmenschen sind seltsam, ich weiß…

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