Morgenstunde (757. Blog-Notat)

Und auf einmal ist der Kalender leer und die Schultern scheinen leichter. Eigentlich sollte heute Mittag noch ein Freundinnentreffen in Templin stattfinden, aber eine der Frauen hat Corona erwischt… und so hängen wir zwei, nach der telefonischen Absage, erst einfach mal ab. Gestern gab es bei uns das große familiäre Jahresessen zu viert, denn mehr sind wir ja nicht mehr, in meiner Linie also nur noch zwei. Das Kochen auf den Punkt ist ja immer ein wenig stressig und umso älter ich werde, desto flattriger wird es. Nun denn, aber es war gelungen… Mein Sohn hat mir für seinen Großauftrag die bestellte und eigens angefertigte Leinwand mit seinem Transporter aus dem Künstlerbedarf mitgebracht. In unser Auto hätte sie nie gepasst… Die parkt jetzt im Atelier, bis die Zeit reif ist, die große Staffelei reinzuholen und an sie heranzutreten. Wenn das Licht höher steht, es hat keine Eile. Aber schön, dass sie schon mal da ist. Es ist ein Bauchgefühl, was kommen muss… Jetzt lassen wir uns ein, auf den Jahresausklang.

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