Morgenstunde (235. Blog-Notat)

Vom Tage ein „Kleines Goldrauchen (2)“ auf Leinwand (20 x 20).

Dunkelzeit, da bin ich wieder etwas dem Goldrauschen verfallen, ein kleines Bisschen zusätzliches Licht eben. Obgleich ich eigentlich in Schwarz-Weiß zu arbeiten hätte, doch es fehlt mir momentan der Antrieb.  So gebe ich dem Rufen des Gartens nach: Wein runterschneiden, neue Lichterkette einhängen war gestern bei strömenden Regen. Heute wieder Blätterfegen … und täglich grüßt das Murmeltier. Die Buntblattweide im Vorgarten muss noch ausgelichtet werden und auch sie bekommt danach eine Glühwürmchenkette für ein leises Leuchten im Advent. Nachbars Kater schleicht um das katzengesicherte Vogelhaus und krallt sich dann doch eine Meise aus dem Hortensienstrauch. Dass sind Momente, die ich wirklich hasse, ich weiß, ist Natur, aber kann er nicht woanders jagen… Gestern habe ich Pakete zur Post gebracht, und dachte, mich laust der Affe, als der Postmann für ein Kalenderpaket (500g, Wert 18 Euro) doch wirklich 29 Euro und ein paar Cents aufrief. Was macht frau da – zahlen, denn der Kalender war als Trostfunken versprochen. Aber man glaubt es kaum, was denken sich die Schweizer solche Portopreise aufzurufen? Mein Onkel fuhr mit seiner Weihnachtspost für den deutschen Anhang immer von Will nach Konstanz, aber das ist nun wirklich für mich zu weit…

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