Morgenstunde (964. Blog-Notat)

Heute gegen 9 Uhr morgens klingelte das Telefon. Eine Zeit, in der Langschläfer noch schlafen. Gewissermaßen auf der Bettkannte erklärte mir Klaus aus Bebersee, man erwarte mich heute zur „Romantischen Nacht“. Das zweisprachige Ortsschild würde eingeweiht werden und ich solle später bei Christian lesen. Was Romantisches. Ja, bei einer unverhofften Begegnung in Templin sagte er mir vor vier Wochen: „Merke Dir mal den 22. Juni, aber der Ortsvorsteher meldet sich noch bei Dir.“ Tat er nicht.  Via Internet las ich vorgestern von der neuen plattdeutschen Beschilderung, und dass es eine Lesung auf Platt geben würde. Ich konnte damit nicht gemeint sein… also war ich unvorbereitet. Schließlich entschied ich mich spontan für „Gerdas Hofgesellschaft“, 20 Minuten, aktuelles Thema, zweimal Probelesen mussten reichen. Und ja: es ging alles gut und ich bekam sogar den Bibertaler aus Keramik – für die Treue und als Danke. Schön. Hängt jetzt an der Hauswand und ich bin hübsch müde. War gut gewesen….

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Morgenstunde (180. Blog-Notat)

Weidentore am Wald

Wenn man durch die Weiden-Tore in meinem Garten geht, kommt man in oder aus einem Märchen – nur dieser Tage nicht. Der Kopf ist Quark bei diesen Temperaturen. Das nächtliche Gewitter hat zwar im Augenblick die Hitze gedämpft, aber im Haus döst noch die dicke Luft noch in jedem Winkel und will nicht raus. Da kann frau sich nur sortieren. Sonnabend habe ich in Bebersee eine kleine Lesung (18 Uhr, am Löschteich) aus „Milchmond“ zu geben (das Buch dazu kommt Ende des Monats aus der Druckerei). 30 Minuten sind gewünscht, die Länge hab‘ ich jetzt zusammengestellt. Man denkt, man hat schon alle möglichen Varianten in der Lesemappe: 15 Minuten, 20 Minuten, 55 Minuten… Da kommt dann einer mit 30 Minuten. Das ist verhältnismäßig leicht bei Kurzgeschichten oder Märchen, bei einer Kriminalgeschichte ist es komplizierter. Du darfst nicht zu viel verraten und zugleich sollten die Zuhörer dem Verlauf folgen können. Ich hab es jetzt…

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