Morgenstunde (533. Blog-Notat)

Die Ferienaktion im Eberswalder Museum hat recht gut geklappt. Bis auf das Finale. Die jungen Menschen wollten sich bei der Prämierung der entstandenen Stabfiguren nicht so recht entscheiden und auch mit dem Nacherzählen der Wassermännlein-Sage ging es etwas holperig. Aber das ist wohl in Ordnung. Sie haben ja jetzt die Sagenkarte und könnten – bei Interesse – noch einmal nachlesen. Schade war nur, dass ich unter den Masken die Reaktionen nicht sehen konnte. Aber der Hören-Schauen-Gestalten-Teil lief ganz toll. Eine sensationelle Stille dabei. Nach der Veranstaltung habe ich wahrlich zweieinhalb Stunden schlafen müssen, denn zwei Stunden unter der Maske atmen ist für eine Lungenkranke echt suboptimal. Die kleine Bilderschau im Nordflügel ist noch bis zum Ende des Monats zu sehen. Vielleicht gehen ja noch andere Gruppen durch. Wer weiß, ich habe meine Kinderchen noch einmal gesehen, bevor sie wohl im Archiv des Regionalmuseums abtauchen werden. Der Lauf der Zeit.

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Morgenstunde (530. Blog-Notat)

An einem frischen Sommermorgen ist der Garten besonders schön. Das Licht tanzt auf den Blättern und das Grün schaut aus den Schattenplätzen vor dem Wald sanft und ruhig, macht ruhig, wenn da die Bremsen nicht wären. Es ist eben nichts wirklich perfekt.
Die Nacht verarbeitet ja immer den Tag: Ich hatte gestern für die Stabfiguren der kommenden Ferienaktion im Museum Weidenruten geschält. Nachts kam mir die Idee, jedem Kind eine Sagenkarte mit der Geschichte vom Wassermännlein in die Hand zu drücken. Aber wo waren die letzten losen Karten nur? Herrje! Die Suchaktion zog sich bis zum Mittag und was ich stattdessen alles fand… Aber ich habe sie doch noch gefunden und der kleine Rest reicht. So trägt nicht nur der Sieger der Zeichenaktion (Wer erfindet das trefflichste Wassermännlein?) einen Buchpreis nach Hause, sondern jedes Ferienkind geht nun mit dem Erlebnis und der gedruckten Geschichte nach Hause. Das passt.

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