Morgenstunde (952. Blog-Notat)

Hinter dem Fensterglas – ein Leuchten. Feiertagswetter. Der kleine Walnussbaum von Iris hat sich entfaltet 😊. Er wird ein, zwei Jahre im geschützten Hof wohnen, bevor ich ihn in den wilden Garten entlasse. Die zwei zurückliegenden Grauwolkentage haben wir geschwächelt, beide, es muss also am Wetter gelegen haben, dass wir kraft- und lustlos waren. Doch heute: herrliches Licht. Man möchte sogleich vor die Tür springen, aber es braucht diese Morgenstunde, in der sich das Kortison im Körper erst aufbauen muss, bevor ich genug Atem für ALLES habe. Ohne dieses Abwarten käme ich ins Trieseln. Manchmal will ich das Überspringen, doch das ist nie eine gute Idee. Wohl deshalb entstand meine „Morgenstunde“… Mittel der Fügung.

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