Morgenstunde (94. Blog-Notat)

Schreibplatz im Atelier. Die ersten kleinen Apfelkönige sind indes auch eingetütet.

Die Korrektur ist laut gelesen und die Danksagung an den Fotografen (meinen Liebsten) ist geschrieben. Jetzt liest er, doppelt hält besser. Ich hatte die versandt-leichte Fassung auf dem Tisch, da schaute frau plötzlich in Unschärfen beim Bildmaterial und wurde ganz unsicher. Ich weiß ja, dass der Verlag stets eine ganz dünne Auflösung rübermailt, damit der Computer das Ganze auch schluckt. Aber es ist immer so: Zum Finale könnte man dauernd etwas ändern. Würde ich das Manuskript noch eine Woche hierbehalten, wäre es immer noch so. Es braucht eben irgendwann den harten Schnitt, um loslassen zu können. Aber nein, frau barmt über die Druckphase hinweg weiter, ob auch alles gelingen wird, denn schließlich soll ja dieses Buch ein Märchenschätzchen für die ganze Familie werden. Das ist jedenfalls meine Absicht.
Übrigens, Montagmorgen dieser Woche überraschte mich im Briefkasten ein „Gute-Besserung-für-den-verstauchten-Daumen-Geschenk“ – ein zauberhaftes Buch namens „Das Lied im Kieselstein“ von Mauricio Rosencof. Ganz wunderfein erzählte Geschichten vom „Großvater aller Dinge“. Die poetische Bildsprache sprang mich sofort an, sie wird mich inspirieren und mir helfen, mich zu erden, liebe Heide, hab Dank dafür! Und Euch allen wünsche ich ein entspanntes Wochenende!

Zeichnung: Petra Elsner

1011. Blogbeitrag

Aufrufe: 291

Morgenstunde (93. Blog-Notat)

Die Korrekturfahnen zu meinem Märchenbuch “Die Gabe der Nebelfee” sind eingetroffen.

Als ich gestern um 22.o4 Uhr den Computer ausschalten wollte, kam die Mail mit der Druckfassung zum Märchenbuch „Die Gabe der Nebelfee“ zur Autorenkorrektur. Was hatte ich darauf gewartet…! Im Frühsommer sollte das Buch vorliegen, doch dann kamen der Verlagsumzug und die große Hitze dazwischen, nun wird es zum Sommerausklang auf dem Markt erscheinen – ist ja auch noch Sommer.  Also hab‘ ich das Schätzchen noch ausgedruckt (180 Seiten, einseitig) und mir die verlagsseitige Gestaltung angesehen. Auf den ersten Blick scheint mir die Arbeit wirklich gelungen, aber genau Sichten werde ich das Material erst in den nächsten zwei, drei Tagen. Langsam und sorgsam, damit möglichst keine „Gurken“ drinbleiben. Ich habe also für die nächsten Wochentage eine schöne Arbeit vor mir…

Die ersten Seiten …

 

 

 

 

1010. Blogbeitrag

Aufrufe: 716