Morgenstunde (673. Blog-Notat)

Nach drei Jahren findet endlich wieder ein Sommerfest im Dorf statt. Und weil die Feuerwehr 90 wird, gibt es sogar einen Umzug, wofür gerade geschmückt wird. Es hingen noch die Regentropfen in den Linden, als kurz nach 8 Uhr überall in der Nachbarschaft Luftballons, Bänder und Wimpel auf die Straße getragen wurden. Das feierfreudige Dorf macht sich fein…und ich muss nach dem Schmücken erst einmal verschnaufen, denn für so frühzeitige Aktivitäten ist der Atem noch zu flach. Da zittern rasch die Hände und die Knie. Es braucht ein, zwei Morgenstunden, bevor die Medikamente für den Tag das Atemvolumen etwas aufbauen. Aber was solls, es nützt nichts die Schwäche zu beklagen. Ich hab zwei Stühle bereitgestellt, von dort aus schauen wir dem Festumzug zu. Das einst quirlige Umrunden von möglichen Fotomotiven fällt aus.

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