Morgenstunde (634. Blog-Notat)

Böiger Wind jagt Sandwolken über das Kopfsteinpflaster. Ich hoffe, er treibt endlich die Regenschauer heran, denn an den Feldrändern liegt der Sandstaub wellig wie Ostseesand. Es braucht Wasser in Brandenburg!
In den Fenstern der Welt nur das blanke Grauen. Nie hätte ich geglaubt, dass nach den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts und all den Kriegsurteilen danach, solche Gräueltaten noch in Europa verübt werden würden. Aber schon in den Balkankriegen wurde offenbar: Der Mensch bleibt verführbar und mancher zieht einfach seine humane Haut aus, wenn er tötet. Das Leid wird unverzeihlich sein.

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2 Gedanken zu „Morgenstunde (634. Blog-Notat)“

  1. Krieg gibt es auf der Welt seit Jahrzehnten. Immer weit weg. Nun aber immer näher. Konflikte die außer Ukraine noch eskalieren könnten. Naher Osten, Afghanistan und Südchinesisches Meer. Die Gefahr wird immer größer. Der Mensch hat nichts dazugelernt.

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