Morgenstunde (624. Blog-Notat)

Der Husten wird nach fünf Wochen endlich leiser. Nun geht es um Kraftgewinn. Dringend. Aufmunternd sind da die schönen Besuche der letzten Woche und die lieben Briefe meiner Freundin Ines, die gestern sich mit mir ihre Wenzel-CD teilte, damit ich mir für das eine Vinyl (der Spender ist immer noch unerkannt) nicht einen Plattenspieler anschaffen muss. Letzte Woche kam unterhaltsamer Besuch aus Deutschboden ins Atelier, der mir etwas von weniger bekannten Sagenplätzen in unserem Märchenwald erzählte und mir eine Chronik von Deutschboden überließ. Gestern kam meine Freundin Petra vom Weißen See zu Besuch. Die bekannte Keramikerin schenkte mir einen handgeformten Frühlingstopf. Es ist immer wohltuend mit Menschen zu sprechen, die ebenfalls ein kreatives Leben führen, ungeachtet ihres Alters. Ich habe im Austausch die Namenschwester mit handgemachten Lyrik-Bändchen beglückt – eine gegenseitige Ermutigung. Petra Wessel aus Böhmerheide war eine der ersten Menschen in der Schorfheide, die ich einst in meinen Teezeiten-Porträts in einer Barnimer Zeitung vorstellte. Seit damals sind wir uns zugewandt. Dafür bin ich wirklich dankbar. Es zeigt, man kann auch als Journalistin Menschenfreund sein, es ist eine Frage der Achtung des Gegenübers – wie eigentlich immer im Leben… Ich geh dann jetzt mal im Garten die ersten Sonnenstrahlen genießen…

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