Morgenstunde (436. Blog-Notat)

Die Stimmung draußen ist seltsam, kein Vogel weit und breit. Es ist mittags so dunkel, als wollte es gleich schneien. Ist aber viel zu warm. Der Liebste ist zu seinem Vater ins Erzgebirge aufgebrochen. Etwas beistehen und zur Hand gehen. Ins Krankenhaus dürfen sie weiter nicht. Das Leben ist bedrückend geworden, es kostet Kraft, den inneren Antrieb nicht zu verlieren, und ich glaube, das geht nicht nur mir so. Also wusele ich vor mich hin, vielleicht wird es mit dem neuen Auftrag besser. Gestern kam wirklich die Bestätigung per Mail: Ich darf einige Buchcover-Entwürfe für einen Thüringer Verlag zeichnen, es geht ums Lesen und meine Schrägen Vögel sind dafür als Protagonisten erwünscht. Das ist doch mal wieder was. Also nachdenken, eine Idee entwickeln und währenddessen koche ich, wecke ein, denn so viel Kürbissuppe kann man ja gar nicht auf einmal essen, wie so ein Teil hergibt. Unsere Nachbarn haben uns gestern mit ihren Plätzchenköstlichkeiten überrascht – zum Nikolaus, das war wirklich schön, denn meine Weihnachtsbäckerei wird dieses Jahr nicht eröffnet, die kleine Stolle aus Luckau reicht…

 

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