Morgenstunde (179. Blog-Notat)

Schatten in den Morgenstunden am Wald.

Geschafft! Korrekturlesen, noch dazu das eigene Geschreibsel, das ist schon irgendwie Strafarbeit. Noch dazu bei 34 Grad. Man hat mir gesagt, Krimis lese man nur einmal … das kann ich gerade nicht bestätigen 😊. Heute also hitzefrei, sofern der Imkergatte beim täglichen Honigrühren, nicht wieder eine Spontanabfüllung als erforderlich sieht. Das weiß man nie.
Der erste Gartenrundgang früh am Morgen hat noch schattige Plätzchen, aber auf dem Rückweg, brannte mir schon die Sonne auf den Rücken. Sie scheint nicht mehr, sie beißt. Ich kämpfe mit den Nebenwirkungen von Medikamenten, besonders mit den Hormontabletten gegen Tumorwachstum. Nach zweieinhalb Jahren richten die mehr an, als hinnehmbar ist. Ich muss in diesen Tagen abwägende Entscheidungen treffen, denn die Ärzte tun das nicht. Jeder gibt nur seinem Detail den Vorzug, ganz gleich, ob ich Sehkraft verliere und die Atemschwäche zunimmt. Ich fühle mich nicht gut beraten, aber versuche meine Sorgen in den Himmel zu werfen.

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6 Kommentare zu Morgenstunde (179. Blog-Notat)

  1. Arabella sagt:

    Nicht schön sind Ärzte die kein Vertrauen wecken…
    Alles Gute für dich

  2. Petra Elsner sagt:

    Wohl wahr. Danke Dir, liebe Arabella.

  3. Ich hoffe du findest noch einen Arzt, der dir unvoreingenommen Rat erteilt. Rundfahrten durch Deutschland haben wir ebenfalls schon hinter uns, ich weiß, wie ätzend dies ist. P.S. Gute Krimis kann man öfter lesen 🙂

  4. Petra Elsner sagt:

    Die Alternativen sind hier eher dünn besiedelt… Danke und alles Gute, lieber Arno!

  5. Betrübliche Zeilen. Dennoch, ich wünsche gesundheitliche Besserung und Hoffnung, dass sich die Nebel lichten. Möge doch alles Gut werden.

    Carl Weltwitz

  6. Petra Elsner sagt:

    Danke Carl, ich hoffe Deine guten Wünsche schlagen an.

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