Das sind so Abschiede, die einem Feuchte in die Augen treiben. Abschiede vom Kraft gefluteten Leben. Als wir am Gründonnerstag die Pflanzen aus dem Hügel aushoben und in Töpfe setzten, habe ich schon die ganze Zeit geheult. Es steckte so viel Liebe in diesem Ort und er war von mir gebaut fürs Leben. Aber als mein Sohn mich heute nach meinem Befinden fragte, bevor er mit dem Rückbau von Kräuterhügel und Bachlauf begann (mein Liebster war natürlich auch dabei), schwammen meine Augen. Das legte sich sofort, als ich vehement um einen Themenwechsel bat. Aber mein Befinden ist schlecht und schwach. Er sorgt sich, ich bin seine Familie, sein leiblicher Vater ist schon lange gestorben. Bin froh, dass Jan eine Verlobte hat und sie Heiratspläne schmieden. Sommer 27, ob ich das erlebe, keine Ahnung, ich hege Zweifel, weil es jetzt so schnell mit den Einschränkungen geht. Das passt wohl zum K-Freitag, ich bin schon gläubig, pantheistisch, aber nicht fromm. Dieser Glaube aber kann nur mir helfen…
