Morgenstunde (137. Blog-Notat)

Kräuterspirale im Frost.

Als ich heute den jüngsten Schwung Seiten zum „Milchmond“ Korrektur las, musste ich doch wirklich schallend Lachen, denn da wurde plötzlich aus der Mutter der Heldin statt Helene Acker – na, was wohl – Fischer. Wie das nur kommt? Ich bin so gar kein Schlagerfan, aber das war wohl der Moment, der mir vertickerte: Mach‘ mal Pause. Ja, zum Wochenende.
Seit ein paar Tagen ist diese flüssige Luft davongezogen und ich kann stundenweise wieder in meinem Heidegarten herum Schlawinern. Ist nicht viel los, eben Winterschlaf im Revier. Nur ein Dachs bedient sich offenbar auf den Komposthaufen und versucht unter den Zäunen zu den Nachbarn zu kommen. Der Frost ließ ihn scheitern.
Heute, vor genau zwei Jahren lag ich unterm Messer, der Tumor war groß, aber man hat ihn vollends erwischt und so lebe ich immer noch, eine unerwartete Zugabe. Ja, es geht mir gut, bis auf diese allgegenwärtige Schwäche, was wohl bleibt, aber ich fürchte mich nicht, bin Fatalistin – seit zwei Jahren … 😊

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2 Kommentare zu Morgenstunde (137. Blog-Notat)

  1. Liebe Petra,

    unser Gehirn macht manchmal automatisch verrückte Dinge und wahrscheinlich ist dir die Fischer einmal zu oft über den Bildschirm geflimmert 😀 Ich bin sehr froh, dass es dir heute gut geht und du kämpferisch in die Zukunft siehst. Dazu einen neuen herzlichen Glückwunsch zum 2. Geburtstag!

  2. Petra Elsner sagt:

    Freud’sche Fehlseistung eben, lieber Arno 😀. Danke für Deine Glückwünsche, denn ich empfinde es genauso: Das zweite Jahr im neuen Leben. Ich bin guter Dinge.

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