Morgenstunde (1132. Blog-Notat)

Winter kann so schön aussehen: Raureif, weiße Weite, Stille, aber nee, Matsch hats Mitte Januar. Wenigstens hat die Heizung ihre Herzrhythmusstörungen aufgegeben, nachdem gestern zum 4. Mal der Monteur erschien und ihr die Zeitelektronik abgenommen hat. Kieke mal an, meine waren auch verschwunden, als ich einst, im Frühsommer 2002, auf unserem Waldgrundstück in der Mark die Uhr abgeschnallt habe (und nie wieder anlegte…). Geht doch. Über dem Stress mit der Heizung hab ich allerdings meinen inneren Takt komplett verloren. Bin seit 5 Uhr morgens putzwunderlich wach und war gestern um 21 Uhr in den Federn, als Nachteule und Langschläferin. Geht gar nicht. Was (Zeit-)Technik so anrichtet…

Lebensuhr aus meinem Träumekalender von 1999.

Morgenstunde (1131. Blog-Notat)

Unsere Heizung spinnt. Seit Freitag läuft sie stundenweise ganz sauber, dann steigt sie plötzlich aus und schaltet sich ständig an und aus. Heute kam zum dritten Mal ein Monteur, denn es gibt ja die berühmten Vorführungseffekte… Inzwischen ist die Einspritzdüse gewechselt und nun auch ein Steuerblock für den Notschalter. Mal sehen, ob es das war, oder ob wir morgen früh das gleiche Phänomen betrachten dürfen. Die Heizung ist in die Jahre gekommen, also wer weiß. Ist ja klar, das irgendwann das Maschinchen ausgewechselt werden muss, nur welche ist denn noch politisch korrekt und finanzierbar? Mir ist das Ganze inzwischen auf den Magen geschlagen, denn wer will das schon im Winter. Nach einer Tasse Wermut-Tee hab ich zweieinhalb Stunden heil geschlafen, mal sehen, ob‘s reicht…